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Author Topic: Aufklärung Traum Selbst  (Read 5431 times)
nannu wort
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« Reply #135 on: Jun 27, 2010, 09:31 PM »

Jesus Christus und Buddha

Buddhas Wirken und Jesus Christus Wirken sind nicht in einen Topf zu werfen!
Darum:

Ich will das nun hier beschreiben. Wer individuelle Erlösung wünscht im Sinne Buddhas, der muß sich nicht wundern, wenn er Angriffen aus dem Lager des Fallenstellerclans ausgesetzt ist. Immer und immer wieder. Außerdem ist der edle 8fache Pfad nicht wirklich einfach zu begehen für einen weltlich orientierten Menschen. Die Askese ist mühevoll, mitunter langwierig, dauert unter Umständen viele Jahre, man muß ständig auf der Hut sein, man muß sich vor geringstem Fehl hüten, die Einsichten ermöglichen nur die Einsichten in die Wesenlosigkeit der Kreatur (Anhaftungsgruupe) und ihrer Umwelt, das wahre / echte Selbst verbleibt im Dunkel. Man kann mitunter solche Schrwierigkeiten mit den Anfeindungen des Fallenstellerclans bekommen, dass man ohnehin Jesus Christus um Hilfe und Unterstützung anrufen muß.  Als ich wie der Buddha heraus fand: Sie sind ich und ich bin sie, da war das auf dem Gebiet der Anhaftungsgruppe. Aber es fehlte, wie sich heute heraus stellte eine andere Konstellation von: xyz ist ich und ich bin xyz. Siehe den übernächsten Abschnitt.

Jesus Christus hat im weltlichen umgangssprachlichen Sinne unser alle Schuldscheine von Satan ausgelöst und nun verfügt seit damals Jesus Christus darüber. Man muß sich also nicht mehr in erster Linie vor Satan rechtfertigen und prüfen und richten lassen bzw. im Sinne des Buddha so ein Verhalten erwerben, dass es einem gelingt in der Todesstunde an ihm unbeschadet vorbeizukommen, sondern kann sich an Jesus Christus direkt wenden und ihn das tätigen lassen und eine Schau + Vertrauen + Zuversicht in bezug des wahren / echten Selbst erhalten.

Ich war heute auf dem Waller Friedhof spazieren und bin an einem Grab vorbeigekommen, das ähnlich einem Turm mit Bogen ist und eine schwarze Jesus Christus Figur in Lebensgröße steht darauf. Erst dachte ich, die beeinflußt mich überhaupt nicht. Später: Es kam die Idee, sich nieder zu knieen und zu bitten, Jesus Christus solle sich meiner annehmen. Aber der Verstand rebellierte und sagte: Ich akzeptiere nur den lebendigen, den echten, den wahren Jesus Christus und keine Statue. Ich drehte der Statue den Rücken zu und plötzlich überkam mich dieses grausame Gefühl seiner Kreuzigung von damals und ich erschauderte. Ich drehte mich um und das schwarze Aussehen der Statue tat ihr übriges, es verschärfte dieses Gefühl, diesen Eindruck noch mehr. Und da war es wieder: Erschütterung, kein Vertrauen, weil Gott es zuließ, dass er brutal gefoltert und gekreuzigt wurde. Ihn zu quälen war, als würde man ein Kind quälen, martern und foltern. Und das ließ mich abwenden und ich ging in meine Unterkunft. Nach einiger Zeit kam mir die schwarze Statue wieder in den Sinn. Der Fallensteller meldete sich wegen meiner Abscheu gegen Gott wegen der Hilfe Unterlassung bei Jesus Christus und ich fing an zu weinen, weil mir klar wurde, andauernd denkt man falsch herum. Also kam mir die richtige Sichtweise in den Sinn und ich teilte mit, dass nicht der lebendige Gott daran Schuld ist, sondern diese Welt hier ist es, die so extrem grausam ist und so etwas ermöglicht. Also hatte ich mein Vertrauen wieder. Denn ich hatte auch an Jesus Christus gezweifelt in letzter Zeit, obwohl er mir schon öfters half. Aber auch die Lehre des Buddha konnte ich nicht vollständig damit vereinigen. Ich hatte dann eine Vision. Ich ging da wieder hin und kniete mich nieder. Weil ich Jesus Christus das mitteilen wollte, dass ich nun doch endlich voll und ganz Vertrauen zu seinem Wirken haben kann. Und plötzlich kniete Jesus Christus an meiner Stelle. Plötzlich war ER ich und "ich sein" war "ER sein". Er nahm mein Kreuz auf sich. Er fragte mich, wieso willst du nicht mir die Sache überlassen zu tätigen? Ich hatte überlegt und dachte, ich habe eigentlich genug von dem ganzen Asketentum und dem Ego Trip des Verstandes, der Vernunft Mechanismen, etc. (Mind Mechanismen), der es sowieso nicht schaffen kann. Und man es nur erreicht, wenn man alles extrem beschneidet und zügelt und den Mechanismus in langwieriger Arbeit dazu bringt, anzuerkennen, dass dies etwas ist, um das sich der Mind Mechanismus ständig dreht, wovon er nahezu abgebracht werden muß zu Lebzeiten der Kreatur. Also dachte ich, warum noch länger es auf die "eigene individuelle" Tour versuchen wollen wie der Buddha, nur um auf seine Ergebnisse zu kommen. Denn mir geht es wie vielen, ich kann mich nicht damit abfinden, blind zu verlöschen, das heißt ohne Offenbarung in bezug des wahren Selbst. Dies kann nur meine Zuversicht sein. Deshalb hatte Jesus Christus mich schon darauf aufmerksam gemacht, dass mit meiner Wesenheit alles in Ordnung ist. Aber ich wollte es unbedingt noch in Einklang mit Buddhas Lehre bringen. Nun habe ich es aufgegeben. Denn Buddha ist verloschen. Jesus Christus aber kann hier unbemerkt oder auch bemerkt ein und ausgehen, ohne dass er inkarnieren müßte. Also habe ich frohen Mutes ihn nun meiner Last sich voll und ganz annehmen lassen. Und ich habe auch kein schlechtes Gewissen deswegen. Denn mir ist klar, er kann das viel besser, optimaler, schneller, zuverlässiger ins Lot bringen, als die langwierige Umsetzung des edlen 8fachen Pfades + Schauungen + ehemalige Verkörperungen von sich selbst oder Wesen sichten zu müssen + sich ständig mit dem Fallenstellerclan herum ärgern zu müssen + ...  Außerdem muß ich dann nicht vor geringstem Fehl auf der Hut sein. Dann kann man sich auch den ein oder anderen kleineren Patzer mal unabsichtlich leisten, ohne gleich sich Sorgen machen zu müssen: Ist jetzt mein gewirktes Karma wieder von der Tendenz her abgedriftet auf falsche Fährte?

Ich habe auch herausgefunden, was es heißt Jesus Christus bzw. das Himmelreich anzunehmen wie ein Kind. Da kam ein Beitrag im TV über einen Jungen, der hatte Entzündungen an den Füßen und mit den Jahren wurde das immer schlimmer bis hoch zu den Knieen. Und er litt fürchterliche Schmerzen. Nichts half richtig an Medikamenten. Und Stunden lang mußte er im Wassereimer seine Füße bzw. Beine kühlen. Er mußte im Rollstuhl fahren. Konnte kein Fußball spielen. Und dann immer die Schmerzen. Das bricht einem fast das Herz, wenn man so etwas sieht. Der Junge war zwar traurig, aber niemals richtig wütend über seine aussichtslose Lage. Seine Eltern meinten, an so einer Krankheit stibt man nicht, haben sie harausgefunden, weil das noch mehr haben. Aber der Leidensweg ist grausam lang. Es hört nie auf so lange man lebt. Obwohl die Eltern auch Zweifel teilweise an Gott hatten, warum er so etwas zuläßt, ermutigten sie den Jungen, doch sich an Jesus Christus zu wenden. Und er tat es auch. Auch in seiner tiefsten Verzweiflung in manchen Nächten, fragte er Jesus Christus immer wieder, wie lange er das noch aushalten muß und bat ihn, ob er nichts dagegen unternehmen kann. Nach einiger Zeit hatte er zwei Begegnungen mit Jesus Christus, wo ihm mitgeteilt wurde, dass er bald sterben würde, erlöst würde und im Himmelreich dann sein darf. Der Junge hat das geglaubt, sich gefreut, hat sich seinem Freund, seinen Eltern mitgeteilt, und eines Nachts hat er alles hier zurückgelassen. Er starb an einem plötzlichen Herzstillstand. Ein angenehmer Tod. Seine Eltern hatten nicht damit gerechnet. Sie hatten diese Zuversicht des Jungen nicht. Auch jetzt hapert es bei ihnen noch. Anstelle sich herzlich zu freuen, neigen sie lieber zur Trauer. Das ist auch so eine Sache, die in dieser Welt verkehrt herum läuft: Wozu lange über jemanden trauern, dem es zuteil wurde? Nur aus diesem Beispiel läßt sich heraus lesen, was Jesus Christus damit meinte, man solle es (Himmelreich, Erlösung) wie ein Kind annehmen. Einfach und unkompliziert.

Wer also einen Draht zu Jesus Christus hat oder verspürt haben zu wollen, der sollte sich darum bemühen. Aber ihr müßt schon genau wissen, was er für euch tun soll. Bestimmte Dinge werden aber nicht so erfüllt, wie ihr dachtet, das es muß. Wollt ihr im Sinne Buddhas Erlösung erlangen, dann bekommt ihr auch nur entsprechende Unterstützung zuteil nach eurem Karma Wirken Gesamtbild. Aber wenn ihr zum Beispiel mit Buddhas Lehre und Askese zu viel Mühe und Qual habt, dann wünscht euch so etwas in der Art, dass er für euch tätig werden soll aus dem und dem Grund, wie: Lieber Jesus Christus, ich überlasse bzw. übergebe dir die Führung und vertraue deinem Wirken in bezug meiner Erlösung, weil ich allein damit nicht so gut klar komme wie du. 3 x Vielen herzlichen Dank! Und dann wartet ihr ab, was passiert. Allerdings müßt ihr auch euer Fehl aufrichtig bereuen. Wenn ihr verwerfliche Dinge tut, sich das aber nicht abstellen läßt, dann bittet ihn um Hilfe. Das ganze ist ein Vertrauensverhältnis. Je vollkommener das Vertrauen, desto besser die Verständigung. Und es ist wichtig, zu wissen, was man wirklich will. Es sollte klar sein, deckt sich das nicht mit Jesus Christus Ansinnen, wie zum Beispiel ein Mord als krasses Beispiel, dann braucht ihr nicht auf Erfüllung zu hoffen. Dann bekommt ihr einen oder mehrere Denkzettel verpaßt, die dazu dienen sollen, euch zur Einsicht und Abkehr zu bewegen. Stellt sich so ein Wunsch doch mal in der Praxis ein, dann habt ihr voll daneben gegriffen, dann hat euch der Handlangerclan voll in seiner Gewalt. Und wenn ihr anfangs das lustig oder erotisch findet, eines Tages bekommt ihr die Rechung und dann müßt ihr dafür bezahlen! Also überlegt es euch, ob es das wirklich wert ist bzw. das ist, was ihr wirklich wollt.

Woran merkt man, dass der Fallenstellerclan einen in der Mangel hat? Zum Beispiel:
a) man bekommt aus heiterem Himmel Angstzustände und das obwohl gar kein trifftiger Grund vorliegt,
b) der Verstand Mechanismus fängt an, wie bei mir, alte Defizite zutage zu fördern, dass ich nämlich in der Schulzeit immer leer ausgegangen bin, wenn es Weihnachtsgeschenke zur Schulweihnachtsfeier gab. Und obwohl es mir nicht im geringsten geschadet hat, setzt sich plötzlich so eine Art Maschinerie in Bewegung und fängt an daraus eine große Sache zu machen.

Für alle Wahrheitssucher: Probiert es einmal damit: Die Wahrnehmung entspricht (gleichsetzen mit) Widerspiegelung. Weder das Objekt noch die Widerspiegelungen haben etwas mit meiner echten Wesenheit zu tun. Der Körper macht qualitativ nichts anderes als eine Videokamera. Und von der Videokamera behauptet man ja auch nicht: Die nimmt wahr. Denn das Gesehene als Beispiel ist nur eine visuelle Widerspiegelung entsprechend der körperlichen Möglichkeiten und Funktionen. Und nicht das Objekt selbst. Beispiel Mond: visuell erstelltes (Sehen) Bild vom Mond = Widerspiegelung, Abbild, aber nicht Original.

nannu
« Last Edit: Jun 27, 2010, 09:57 PM by nannu wort » Logged
nannu wort
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« Reply #136 on: Jun 30, 2010, 02:51 PM »

Selbstbehauptung
oder
Steine in Brot verwandeln:
Viele kennen das Beispiel durch die Verführung Jesu und seinen Umgang damit. Aber man kann auch noch anders darauf kontern.
Es ist Gesetz: Dein Wille (wahres Selbst / Gott, wahre Wesenheit) geschehe, wie im Himmel (wirkliches Leben) so auch auf Erden (scheinbar belebtes Dasein).
 -> Und im Himmel werden keine Steine in Brot verwandelt. Das ist dort nicht notwendig.
 -> Außerdem: Hier auf Erden werden ja Steine (Mineralstoffe) in Weizen, Roggen und ähnliches + Wasser + ... in Brot verwandelt, aber halt im Rahmen des Schweißes der gebrechlichen Körperlichkeit. Und es tut Not zu ergründen, warum das so ist und nicht anders sein kann unter den hier herrschenden Umständen. Und warum man hier zu Gange ist, wenn auch nicht direkt selbst sondern indirekt selbst.

Von Nintendo (glaube ich) gibt es jetzt so ein Spiel: Ich bestimme!



Man denkt, weil man Gottes Sohn sei oder derjenige welche, der zu bestimmen hat, könne man machen, was man wolle und das Ursache Wirkung Gesetz umgehen und alle negativen Folgen einfach weg zaubern oder verwünschen oder abändern. Der eine denkt so, der andere anders. Der eine sagt so, der andere anders. Vergleiche Wetter. Jeder der denkt, wenn er sich mit Gottes Sohn bzw. Kind oder mit der Idee der Selbstbehauptung identifiziert, dass nun er auch das Recht bekommen müßte, sein Verlangen mit Gottes Hilfe oder auf eigene Entwicklung hin in die Tat bzw. Praxis umsetzen zu können. Einsichten bedingen die Erkenntnis der Undurchführbarkeit eines solchen Verlangens. So denkt der weltlich orientierte Mensch: Man stelle sich vor, jeder hätte das Recht am Wetter herum hantieren zu dürfen. Der erfahrene Jünger wünscht auch noch Veränderung und Selbstbehauptung, aber auf einem anderen Level und sagt bzw. denkt deshalb: Dein Wille geschehe und nicht meiner. Konsequenz: Mein Wille geschehe also nur dann, wenn er mit deinem Willen übereinstimmt. Für Unstimmigkeiten benutzt er den Gleichmut. Der Erleuchtete wünscht gar nichts mehr zu verändern. Denn für ihn ist "Dein Wille" Gesetz, also die wirkenden Gesetzmäßigkeiten der echten Wesenheit. Er wünscht nicht mehr am Wetter oder an sich selbst herum hantieren zu müssen. Das nennt man dann Gotterleider. Er nimmt also im Sinne von Jesus Christus das kleinere leichtere Joch auf sich bis zur Verlöschung seines einst getätigten gegen sich selbst (Abkehr von seiner echten Wesenheit Funktionalität und Gesetzmäßigkeiten) gerichteten karmischen Wirkens.

Wenn es bei dem einen scheinbar funktioniert und er von einer einst aussichtslosen Krankheit doch plötzlich Heilung erfährt und ein anderer nicht, dann wird nach Gründen gesucht, um dies zu rechtfertigen bzw. um herauszufinden, wie denn jeder in die glückliche Lage geraten kann, seine Gebrechen los zu werden. Die meisten Menschen verlangen in erster Linie nur ihre Gebrechen der Körperlichkeit los werden zu wollen. Sie verlangen nach einer Art Schamane, Erlöser, Wunderheiler oder Zauberer. Seltener wird nach dem los werden von geistigen Gebrechen verlangt, wie zum Beispiel dem Ich Wahn, welches die echte und dauerhafte Erlösung von allen Gebrechen zur Folge hat.

nannu
« Last Edit: Jun 30, 2010, 03:00 PM by nannu wort » Logged
nannu wort
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« Reply #137 on: Jul 03, 2010, 09:34 AM »

Dein Wille geschehe im Himmel (wahren Leben) genauso auch auf Erden, bedeutet aber nicht, dass hier im Gebiet von Finsternis und Tod jemals das Himmelreich errichtet werden wird. Im Himmelreich gibt es keine Todesvorgänge. Denn der Wesenheit Selbst entbehrt dieses Makels. Beide Reiche sind unvereinbar. Sie stehen nicht in Wechselbeziehungen. Deshalb ist die Lehre des Buddha wahr, wahr in dem Sinne: Dies (Anhaftungsgruppe, Daseinsgrundlagen, Eigenschaften Kreatur / Tier) ist nicht mein Selbst, nichts davon ist meiner Wesenheit zugehörig.

Wenn für Gott im Sinne von wahrem Selbst nichts unmöglich ist, dann in dem Sinne, dass immer die Möglichkeit besteht, sobald die entsprechenden Gesetzmäßigkeiten erfüllt sind, dass Erlösung sich vollziehen kann. Gnade und Vergebung spielen dabei eine entscheidende Rolle. Auge um Auge, Zahn um Zahn; Zauberei, Magie, Verwünschen oder Erwünschen sind fehl am Platz. So kann es nicht funktionieren.

Jesus Christus wird oft falsch wiedergegeben und entsprechend falsch verstanden.
Seine Grundaussage lautet, ich bin ... aber nicht von dieser Welt, darum wirf dein weltliches Kreuz (Sorgen und Kümmernisse) von dir und nimm dein (mein) Kreuz der Erlösung auf dich und folge mir nach, also laß ab von dieser Welt. Dieser Welt zu entsagen bedeutet: Dein Wille geschehe ...
Diese Welt ist nicht meines Vaters Haus und kann bzw. wird es nie sein. Das Himmelreich wird hier nicht errichtet werden können. Denn beide Reiche sind unvereinbar. Und keiner, der frei von Wahn ist, wird jemals darauf bestehen, dieses Reich zu schützen, zu erhalten oder zu erretten. Es sind nur die fesselverstrickten Wesen, die der Aufklärung bedürfen, weil die meisten nicht selbst in der Lage sind, es ohne Hilfe zu durchschauen.

Wäre dem so, dass beide Reiche in Wechselbeziehung stehen würden, dass das Licht des wahren Lebens hier voll einfließen könnte, dann würde dieser Vorgang dieses Reich hier vollkommen vernichten. Dann würde aber auch die Möglichkeit bestehen, dass dieses Reich (Tod, Leblosigkeit, Wesenlosigkeit) hier sich das andere Reich (Leben, Lebhaftigkeit, Wesenhaftigkeit) einverleiben bzw. zerstören könnte. Dieses Reich (Finsternis, Tod, Böses) hier, täuscht vor, es gäbe eine Wechselbeziehung zwischen Leben und Tod. Aber dem ist nicht so. Das Reich des Todes täuscht wahre, echte Lebendigkeit vor. Alles ist hier nur scheinbar belebt. Denn wie sollte man Steine, Mineraliene, Knochen zum echten Leben erwecken können? Das anderer Reich, also das des wahren, echten Lebens, kann niemlas die Qualität von Tod, Vergänglichkeit in bezug der Wesenheit besitzen, oder die Möglichkeit, dass sich Wesen gegenseitig einverleiben können, so wie im Gebiet der Kreatur / Tier / Todesgebiet. Beide Reiche können sich nicht vermischen bzw. mixen. Beide Reiche können sich gegenseitig bzw. einseitig nicht einverleiben bzw. zerstören. Deshalb sind die Auslegungen über die Prophezeihungen von Nosdradamus falsch in bezug des verschollenen Buches, das angeblich von ihm sein soll, dass das Leben eines Tages auf dem Spiel steht und der Tod siegen könnte. Zugegeben, der Tod in diese Reich ist unberechenbar und die Verhältnisse für Verkörperungen können sich jederzeit drastisch verändern. Aber, wer erkennt, dass er hier nicht hin gehört, der hat kein Problem mehr damit. Denn dieses Reich funktioniert entsprechend seiner Artung. Und dies kann man nicht grundlegend verändern. Diese Artung gehört jedoch mir nicht an. Also muß ich lernen die Hände davon zu lassen. Und mich umorientieren.

Das Reich des Todes kann nicht Einzug ins Reich des Lebens erhalten und umgekehrt.

Die Gesetzmäßigkeiten, aus denen sich die Erlösung ergibt, werden nicht von einem Wesen namens Gott aufdiktiert. Sie ergeben sich aus den grundlegenden Gesetzmäßigkeiten und Funktionsweisen meiner eigenen Wesenheit in bezug zu diesem Reich hier. Und solange ich das nicht akzeptieren kann, solange sich das nicht in der Praxis umsetzt, gibt es halt noch einiges zu tun (für mich).

nannu
« Last Edit: Jul 03, 2010, 09:56 AM by nannu wort » Logged
nannu wort
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« Reply #138 on: Jul 09, 2010, 12:57 PM »

Satan und Co

Der Baum des Erwachens

Der Baum der Erkenntnis um Gut und Böse

Also ich habe die vorhergehenden 2 Beiträge gelöscht, weil die den normalen Weltenbürger nur in die Irre führen. Für all die, die im Sinne der Aufklärung und Befreiung aus dem leidvollen Kreislauf ähnlichen Dasein streben, ist dies jetzt. Ich versuche das so einfach wie möglich zu erklären. Kreislauf ähnlich, weil es kein geschlossener Kreislauf ist. Sonst gäbe es kein Entkommen, keinen Ausweg. Der Kreislauf muß in der Dualität von zwei entgegengesetzten Polen (oben und unten) funktionieren. Zwischen Anfang und Ende ist er offen. Anfang und Ende sind also nicht ein und derselbe Punkt. Sonst wäre er ein geschlossenes System. Um den Ausstieg unkenntlich zu machen, wurde er verschleiert. Nimmt man Punkt A als Anfang und B als das Ende, dann klafft da eine Kluft. Damit das ganze als Kreislaufsystem funktionieren kann, muß an der Stelle ein Funke überspringen. Damit also eine sterbende Verkörperung (Anhaftungsgruppe) nicht endet und das Wesen dadurch Entfesselung erfährt, wirkt zur Vermeidung dieser Vorgänge das Karamgesetz. Dies ist ein Gesetz, welches die Fortsetzung bedingt. Ähnlich einem fahrenden Güterzug kommt im Todesprozeß das gesamte Wirken ähnlich einer Notbremsung allmählich nur zum Stillstand. Hat das ganze genug Schubkraft, sorgt diese dafür, dass die Kluft überwunden wird und sich die Fesselung an das leidvolle Kreislaufsystem von neuem, von vorn wieder beginnend fortsetzen kann. Also bei Punkt Anfang beginnend hin bis zum Ende, usw. Wird die Wirkungsweise des Karmagesetzes erkannt und zu Lebzeiten oder während des Sterbeprozesses entsprechende Verhaltensmaßnahmen ergriffen und umgesetzt, dann kann es soweit kommen, dass die Schubkraft nicht mehr ausreicht. Und es nicht mehr ausreicht, die Kluft zu überwinden. Dann ist man frei, abgenabelt. Als Wächter, als Vereitler und als Abschreckung fungiert der sogenannte Schlangenträger für die Abtrünnigen, welche versuchen dem ganzen zu entkommen. Da er über die Schlange verfügt sowie über die Macht, das Ausgangstor zu bewachen, Ausbrüche zu vereiteln, befindet sich auch in seiner Obhut der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse.

Einmal von diesem Baum probiert und seinem Geschmack erlegen, hangt man an, Unwissenheit (geistige Umnachtung) entwickelt sich immer weiter und ehe man sich versieht, hat man vergessen, wer man eigentlich in Wahrheit ist und wo man eigentlich in Wahrheit hingehört. Also nimmt man dann irrtümlich dieses Reich für seine Existenzgrundlage an. Und bemüht sich, plagt sich hier klar zu kommen. Denn anfangs ist alles neu und "paradisisch" für viele. und im Laufe der Zeit offenbaren sich die ganzen Mängel dieses Reiches. Die man dann bemüht ist, zu beheben.

Die Herachie ist grob folgende:

Satan, Gesetzgeber, Verführer, Herr dieses Reiches, der sich lieber unsichtbar gibt, so dass es den Anschein erwecken soll, dass es ihn nicht gibt.

Mara und sein Dämonenheer, die dafür sorgen, dass man im weltlichen Sinne immer wieder zu Fall kommt, dass man anhangt, dass man in Angst und Schrecken, Abhängigkeit, Unterwerfung gerät.

Entsprechende Schöpfergötterbereiche, Brahma benannt (siehe Buddha, Palikanon, mittlere Sammlung), wobei ein Brahman der höchste Schöpfergott ist.
Entsprechende Götterbereiche bzw. Wesen (zum Beispiel Nymphen für die Begrünung von Terassen, Wächter, ...), die in ihren Diensten stehen.

Das Gesetz dieses Reiches läßt nicht zu, dass ein zukünftiger Buddha oder anders benannter nach Vollkommenheit strebender Anwärter für Erleuchtung den Stand eines Brahma einnehmen könnte für das Leben, in dem er nach vollkommener Erleuchtung strebt. Deshalb können die meisten an Erleuchtung Interessierten nur in der Menschenwelt oder als niederer Gott inkarnieren, von wo aus sie nicht so einen großen Einfluß ausüben können im Falle ihrer Erleuchtung. Darum muß einer, der so einen hohen Posten annehmen dürfte, ihn ausschlagen, darauf verzichten, wenn er Erleuchtung erreichen möchte, weil er sonst sich Satan unterwerfen müßte und auf seine Erleuchtung verzichten müßte bzw. sie aufschieben müßte. Einem Brahma bleibt es aus Gründen des Karma Gesetzes verwehrt, Buddhaschaft zu erreichen. Er kann Aufklärung annehmen, kann aber nicht vollständig vom Wahn verlöschen, aber Gemütserlösung erstreben, weil es seine Lebensaufgabe ist, Schöpfergott zu sein. Den Rest kann er erst in der Sterbephase tätigen. Die Lebensspanne für einen Brahma ist festgelegt. Und eher kann er nicht ausscheiden.

Dann gibt es noch das Menschenreich, das Tierreich, die eing miteinander verflochten sind.

Und die (Reiche bzw.) Gebiete abwärts, wo es noch härter, ungerechter und gewaltätiger zur Sache geht.  

Und dann gibt es noch jede Menge an verschiedenen Zusammenstellungen an Anhaftungsgruppen. Die ich hier nicht im einzelnen erörtern will.

Nun ist es leider so, dass die meisten Anhaftungsgruppen Satan auf den Leim gegangen sind und versuchen in seinem Sinne, das Daseinsgebiet zu verwalten, zu gestalten, etc. Viele sind so an ihre Machtstellung gefesselt Interessen mäßig, dass sie sich garnichts anderes wünchen. Außer vielleicht noch aufzusteigen, wenn das möglich ist. Die Anzahl der Verwalter bzw. Brahma bzw. Schöpfergötter ist zahlenmäßig, mengeemäßig begrenzt. Denn wie schon einmal bemerkt, es ist nicht beabsichtigt, dass alle Wesen den Stand eines Brahma einnehmen. Denn das wäre in etwa so, als würde man in einem Staat von 30 Mio. Einwohner, davon 20 Mio. Regierungsbeamte haben müssen, wenn sie sich alle die entsprechende Bildung angeeignet haben und über das zugehörige Verhalten haben.

Der Dämonenfürst und seine Handlanger (Dämonen) rücken öfters in den Vordergrund und können entsprechend eher erkannt werden bei entsprechender Aufklärung. Sie bereiten die Bühne, damit auch der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse bzw. der einstige Genuß seiner verdorbenen Frucht sich als Unheil fortsetzen kann für das Individuum, mit der verhängnisvollen Idee, dass das Gute hier schon eines Tages über das Böse siegen wird. Nur wird verschleiert, dass zum Beispiel alles Gute aus dem Bösen abgeleitet wird, alle Gerechtigkeit variabel ist, dass Frohsinn erzeugt wird auf Basis der Not, des Elends der Durstverdungenheit dieses Reiches und nicht wirklich glücklich machen kann und sich zwangsläufig wieder mit Trübsinn oder Frust oder Trauer abwechseln kann.

Satan hingegen wirkt im Verborgenen. Er läßt sich nur dann dazu hinreißen, einzugreifen, wenn zum Beispiel eine wirkliche potentielle Gefahr besteht, der ein Dämonenfürst nicht gewachsen ist, wie zum Beispiel in Form von Jesus Christus. Buddhas war Satan schon gewohnt. Und er weiß, dass ihr Wirken früher oder später im vergänglichen Dasein nachläßt und sich aufhebt. Deshalb muß dann immer mal wieder ein Buddha wie Shakjamuni erscheinen, der alles Verschüttete wieder ausgräbt und kund tut, was aber ja eher selten passiert, so dass Satan inzwischen über diese Auswirkungen erhaben ist. Und das Einmischen lieber dem Dämonenfürst überträgt, weil der sich dann blamiert und die Zeche dafür zahlen muß, wenn er wieder einmal versagt. Mir hat man inzwischen angeboten, im Sinne Buddhas die vier edlen Wahrheiten zu verkünden, solange meine Daseinsgruppe noch besteht, die Menschen zur Läuterung zu bewegen, denn das bringt auch Segen für dieses Durst verdungene Reich hier, aber unter der Bedingung, dass ich nicht verkünden darf, dass dieses Reich (scheinbar belebt) hier nichts mit dem anderen Reich (wahres Leben) zu tun hat bzw. es verleugnen bzw. tot schweigen soll, was seine Existenz angeht. Aber diesen Deal konnte ich nicht annehmen. Das ist ja gerade der bahnbrechende Unterschied zu Buddhas Lehre. Man (Kreatur erhält Kenntnis darüber) weiß um die Existenz des Reiches. Man braucht also nicht blind zu verlöschen, ohne grundlegend zu wissen, was danach passiert. Man braucht nicht mehr unbedingt abzuleiten, dass es aus den und den Gründen einen Ausweg gibt. Sondern man kann wissen, dass es das entsprechende Reich der wahren Wesenheit wirklich gibt und sich dann heiteren Herzens hier verabschieden. Jesus Christus hat den Übertritt sehr einfach gestaltet sowie das vertrauenswürdige Aufgeben der Daseinsgrundlagen in seinem Lichte und unter seiner Führung einem wesentlich leichter ermöglichen kann, als der mühevolle Weg der Aufklärung und Askese des Buddha. Wenn man mal die Geschichte mit dem kranken Jungen aus dem voran gegangenen Beitrag entschlüsselt und sich der einfachste Weg, die einfachste Möglichkeit offenbart.

Jesus Christus wurde ja dann verurteilt wegen Gotteslästerung und das, obwohl Jesus Christus immer schon darauf hinwies, dass das Himmelreich, sein Reich nicht von dieser Welt ist. Jesus Christus hatte also zum einen überhaupt nicht die Absicht, dieses Reich zu übernehmen und zum anderen hatte er auch nicht die Absicht, weil es ja auch nicht der Wahrheit entsprach, hier dem obersten Schöpfergott dieser Welt den Rang abzukaufen und ihn einzunehmen. Denn sonst hätte er sich ja Satan unterwerfen müssen. Und das tat er ja nicht. Denn er wußte, was auf dem Spiel steht und wie das Spiel geht. Er hat nur Zeugnis darüber abgelegt, dass dieser oberste Schöpfergott (im Sinne von Brahma) und auch nicht Satan die wahren Herren sind und dass das Gebiet hier, nicht unser eigen ist. Wir also hier nichts verloren haben und deshalb nicht länger darauf hoffen sollen auf Besserung, sondern uns abkehren sollen, ihm nachfolgen sollen, in dem Sinne, dass wir uns von der Beschäftigung mit diesem Reich hier immer stärker distanzieren und schließlich abwenden und uns dadruch wieder unserer echten Heimat zuwenden.

Der Baum der Erkenntnis, trägt nur ausschließlich verdorbene Früchte. das ist auch schon Jesus Christus aufgefallen bzw. eingeleuchtet. Dieser Baum bedingt das Ringen um das vermeintlich Gute, welches aber der Wurzel des Bösen entspringt bzw. daraus abgeleitet werden muß. Deshalb kann das daraus abgeleitete Gute und Gerechte niemals wirklich bzw. wahrhaftig gut und gerecht sein. Ich erinnere an dieser Stelle noch einmal an meine Eingebung durch den heiligen Geist: Wenn du wirklich von meiner wahren Gutheit und Gerechtigkeit überzeugt bist, glaubst du dann im Ernst, ich hätte so ein elendes Durst verdungenes Reich des Leidens erschaffen?

Deshalb, dieser Baum gehört abgefackelt! Wer seine aktive Teilnahme am wahren, echten Leben wünscht, der muß aufhören sich vor den Pflug zu spannen bzw. spannen zu lassen im Sinne der Beschäftigungen an diesem zu ihm nicht zugehörigen verwerflichen Reich / Welt. Wer das nicht wie ein Kind tun kann, in dem Sinne wie das Beispiel mit dem kranken Jungen, der kann anders vorgehen. Man muß die Arbeit bzw. das Interesse am beschäftigt sein auf diesem Gebiet bzw. Todesacker verwerfen, sich davon immer mehr distanzieren und aufgeben, sich abkehren und das Gebiet im Geiste verlassen und den Rand (1. Grenzscheide) übertreten und sich an den Rand setzen unter den Baum des Erwachens, wo das Wasser des Lebens zur Verfügung steht. Von dem Standpunkt aus versucht man Klarheit zu erringen sowie Einsichten und Sammlung zu erreichen für die praktische Umsetzung, sprich Abänderung von Verhaltensweisen, Vernichtung von Gewohnheiten, Trübsinn, Frohsinn, etc. Anfangs darf man nicht leichtsinnig werden und denken, mann könne dann auf dem Todesacker leichten Fußes herumspazieren wie es einem in den Sinn kommt. Auf dem Todesacker steht nämlich der Baum von gut und böse Wechselbeziehung mit seinen verdorbenen verwerflichen Früchten. Man muß Klarheit gewinnen, das jegliches Betreten des Ackers im Geiste unterbleiben muß. Als Zielsetzung also die Grenzscheide niemals wieder zu überschreiten wollen bzw. sich verleiten lassen dies zu tun. Irgendwann kann man dann dem Acker den Rücken zukehren. Man überschreitet eine 2. Grenze (Grenzscheide) indem man sich auf die dem Acker abgewandte Seite des Baumes begibt und dort erfährt, was es heißt: Ich weide dich hier auf einer grünen Aue, wo dir an nichts mangelt und über dir und um dich herum und in dir das freie Himmelszelt, das Himmelreich, welches hier herin lugt. Dann hat man sich dem Reich des wahren Lebens wieder zugewandt. Anfangs kommt man in Versuchung zurück zu blicken und die 2. Grenzscheide halb oder ganz zurück zu überschreiten, weil man wissen will, was mit dem Acker ist. Je mehr man Geschmack findet an der "grünen Aue und dem freien Himmel", desto weiter rückt der Todesacker in die Ferne. Bis er irgendwann ganz und gar verschwindet. Dann hat man es geschafft. Man ist frei und für das Gebiet des wahren Lebens wird die aktive Teilnahme wieder möglich. Solange noch körperlich eine Verbindung besteht zu diesem Reich hier, man aber hinter den Grenzscheiden verbleibt, sich also von dem Todesacker und seiner Beschäftigung fern hält und sich im Geiste dem Aue - Himmel - Aspekt zuwendet, ihn sich immer mehr zuwendet bis hin zu voll und ganz, können einem Satan und Mara + Gefolge nichts mehr anhaben. Denn sie können dieses Gebiet nicht betreten, solange sie dem Wahn anhangen. Sie können auch nur diese zwei Gebiete betreten, wenn sie genauso losgelöst sind von der Beschäftigung mit dem Todesacker. Ansonsten können sie mit ihrem Ansinnen und Gedenken nicht hinein. Dehalb konnte Maras Heer Buddha nicht wirlich etwas zu Leide tun. Denn man muß sich auf den Todesacker einlassen, damit sie einem schaden können.
Ist man voll und ganz frei und geheilt von dem Ansinnen und beschäftigt sein wollen bzw. müssen mit dem Reich des Bösen und Verwerflichen und Leiden, dann kann man noch eine 3. Grenze (Grenzscheide) überschreiten.

Die 1. Grenzüberschreitung gleicht dem in Kontakt kommen und festigen mit dem Heiligen Geist zwecks Aufklärung und anfängliche praktische Verhaltensänderungen, Sinneszügelungen und dergleichen mehr, zwecks Abwendung vom Todesgebiet mit anfänglichen Rückfallmöglichkeiten, sprich sich am Todesacker immer mal wieder beschäftigen wollen bzw. verleiten lassen, Unwissenheit bekommt erste Aufklärungsschübe.

Die 2. Grenzüberschreitung gleicht dem Kontakt mit dem Sohn / Christus zwecks vollständiger Abkehr vom Todesgebiet, frei werden von Rückfallmöglichkeiten, zwecks vollständiges Abnabeln vom Reich des Bösen, teilweise Aufhebung des Wahnes, fortgeschrittene Aufklärung in bezug Unwissenheit.

Die 3. Grenzüberschreitung gleicht dem Kontakt mit dem Vater, vollständiges Abnabeln vom Reich des Bösen ohne Gefahr der Rückkehr bzw. Rückfallmöglichkeiten, vollständige Wahnverlöschung, Ichheit Tilgung, "ready for take off" / bereit für die Himmelfahrt Prozedur, Sohn Aufklärung bedingt Umstrukturierung im Sinne des Phönix aus der Asche: "alte" entstehen - werden - vergehen - Prozesse enden, Neues (frei vom alten) ist. Sohn Aspekt kommt zur Reife und spiegelt Abbild vom Vater (Wesenheit) wieder, auf die Art, dass keine Rückfallgefahr mehr besteht.

Die 4. Grenzüberschreitung leitet sich entsprechend aus 3. ab: Himmelfahrt Prozedur, wo weder Satan noch der Dämonenfürst, Herr des Todes, Herr des Karma oder sonst wer, was dran ändern können.

Kontakt ist zwar nicht so das rechte Wort, aber mir fällt im Moment nichts Passenderes ein.

Also, dann viel Erfolg!

nannu
« Last Edit: Jul 09, 2010, 09:50 PM by nannu wort » Logged
nannu wort
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« Reply #139 on: Jul 13, 2010, 10:46 AM »

Körper
Verstand
Psyche


Zum besseren Verständnis für die heutige Zeit, für alle die sich damit auseinandersetzen, möchte ich nun klar stellen, was es mit den Unterscheidungen bzw. Gestaltungen auf sich hat.

1) Körperlichkeit -> Körper
Man macht sich klar, dass die Körperlichkeit bestehend aus Mineralstoffen, Wasser, etc. leblose Materie darstellen und nicht mien Selbst bzw. Ich Selbst bzw. nicht zu mir zugehörig sind. Zum besipiel kann man sich vor Augen führen: Bin ich etwa die Tomate, das Grillhühnchen, die Nahrung, die dem Körper einverleibt wird? Bei solchen Hinterfragungen kommt die Absurdität des ganzen sehr gut zum Ausdruck. Meine Wesenheit ist also nicht von diesen Artungen. Man erkennt, das gebrechliche Wesen der Körperlichkeit, das unakzeptabel ist, um es nicht länger als notwendig zu bedingen. Dazu braucht man noch das grobe grundlegendes Verständnis des Ursache Wirkung Gesetzes.

2) Ansichten -> Verstand
Die Ansichten sind irrtümlich ich bezogen gestaltet und können mit dem Verstand Mechanismus gleichgesetzt werden. Es geht dabei, um die Entlarvung der aus der Körperlichkeit gestalteten Ansichten als nicht zu mir, als nicht aus meinem Selbst hervorgegangene Ansichten.
Es ist also grundlegend falsch: Ich höre. Ich sehe. Ich beobachte. Ich bin der Beobachter. Dies entspricht dem Ich Dünkel Punkt, den es zu tilgen geht.
Sondern: Alle Sinneseindrücke sind Körper Umwelt Beziehungen bezogene Eindrücke und beziehen sich nicht auf die Wahrnehmung meiner selbst. Sie gehen aus der entsprechenden Funktionalität der Körperlichkeit hervor. So ist zum Beispiel der Seheindruck nicht jedes Tier Körpers der gleiche. Man betrachte nur einmal so Tatsachen, wie Löwen als Beispiel haben laut einer TV Dokumentation nur schwarz weiß grau Abstufungen und keine farbliche Reflexion der Umwelt als Seheindruck. Der Vorteil ist, dass sie bestimmte Dinge dadurch schärfer sehen bzw. wahrnehmen und andere Dinge wieder entsprechend unscharf. Oder nehmen wir Insekte. Da gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Ausprägungen des Sehorganes. Der Mensch behauptet (Ansicht) die Welt sei farblich bunt. Könnte er sich mit einem Löwen austauschen, dann könnte der Löwe, das nicht nachvollziehen, was farblich bunt bedeutet. Denn seine Widerspiegelung (Sehwahrnehmungen) sind nicht in dieser Weise funktionsfähig.

3) Wahrnehmung und Gefühl -> Psyche, emotionale Verstrickungen
Bei Punkt 3 handelt es sich also um den psychischen Aspekt, der aus dem Mißverständnis Körper - Verstand - Beziehungen hervorgehen kann. Dieser Aspekt bedingt den Wahn mit, die Irre, dass irrsinnige Verhalten, Denken und Streben in bezug der Körperlichkeit.
Man sollte beachten, dass die Psyche erst noch mit Eros (Erotik) vermählt worden ist, um sie gesellschaftsfähig akzeptabel zu machen. Nun haben wir mehr eine Neurotik.

Wird jetzt entsprechend die Körperlichkeit auseinandergenommen, untersucht, dann müssen sich auch als Folge davon die irrigen Ansichten, die darauf fußen, als unwahr herausstellen und können fallen gelassen werden. Aus diesen Einsichten gehen dann andere Verhaltensmaßstäbe hervor. Die Körperlichkeit wird nicht mehr überbewertet, wird nicht mehr als meine Existenzgrundlage eingestuft, wird nicht mehr als zu mit zugehörig eingestuft, wird nicht mehr als Ich selbst eingestuft, wird nicht mehr als wesenhaft eingestuft, usw. Die psychischen Verstrickungen wie Kümmernisse, Sorgen, Wahnvorstellungen, Depressionen, Leichtsinn, Trübsinn / Frohsinn (Ekstase, manisch depressiv und Co.), etc. können dadurch nicht mehr zur Entstehung, Entfaltung, Wirkung bzw. Einflußnahme kommen. Es tritt eine Art Ernüchterung ein. Dies bedingt Verhaltensänderungen.


Da es im Dasein keine Persönlichkeiten gibt, bedeutet das, wer jemanden in sein Herz einschließt, der schließt den seine wahrgenommenen Wirkungsweisen in sein Herz ein und muß sich nicht wundern, wenn er davon entsprechend negativ oder positiv beeinflußt wird.
Beispiel 1:
Eine Bekannte war jahrelang mit einem Mann verheiratet, der nach einiger Zeit anfing zu trinken, das Geld für Kartenspiele zu verschleudern, anfing sie zu schlagen, weil er immer unzufriedener wurde. Nun hat sie sich aber dadurch durchgerungen, sich scheiden zu lassen. Aber sie hat ihn (seine Wirkungsweisen) immer noch in ihr Herz eingeschlossen. Deshalb kommt sie nicht los von Trübsinn und Sorge um ihn. Sie kann bzw. will nicht los lassen. Sie bildet sich immer noch ein, sie sei mit für ihn verantwortlich und müsse ihm helfen. Obwhl sie erkennen mußte, dass er auf all ihre Hilfeversuche nicht reagierte, weil er nicht daran interessiert war.
Beispiel 2:
Ich sitze am Teich und möchte erfahren, was dem Buddha widerfuhr, als er die Welt überwunden hatte im Geiste, als er alle Sorgen, Ängste, Kümmernisse von sich wies.
Es funktioniert für einige Augenblicke. Dann geht eine alte gebrechliche Frau vorüber und zack, bilden sich plötzlich Schuldgefühle nach dem Motto (Ansichtenverhältnis), ich kann doch nicht einfach so tun, als gäbe es das Leiden nicht und die leidenden Menschen ignorieren. Man muß lernen entsprechend zu erwägen und abzuwägen. Damit keine Verknüpfungen gebildet werden (beachte: werden -> vergehen, enden der Fesselverstrickung möglich, aber auch Widerholung der Fesselverstrickung möglich), die einen wieder an den Leidenskreislauf unnötig fesselverstricken und die befreiung, die Entfesselung vereiteln bzw. behindern. Wenn ich also diese Frau in mein Herz einschließe, schließe ich automatisch die Leidenswirkung + Fesselverstrickung ein und diese können ihre entsprechende Wirkung entfalten. Und das Resultat ist, es wurde die Befreiung vereitelt und man darf noch einmal aufs Neue sich daran versuchen. Aber zuvor, muß das Mißverhältnis, das mißliche verwerfliche Ansichtenverhältnis entsprechend bereingt werden. Denn es ist Irrsinn seine Befreiung im Sinne von Wahnverlöschung und Weltüberwindung aufs Spiel zu setzen, zu vereiteln, hinauszuzögern, weil die falsche Ansicht Fuß gefaßt hat, man müsse erst noch alle anderen Wesen aufklären und solange genau wie sie hier dran gefesselt bleiben. Das ist ein Verkettung unglücklicher Ansichten, welche die Befreiung vereitelt. Außerdem kann man erst dann 100 % sicher aufklären, wenn man vom Wahn wirklich verloschen ist. Ansonsten bleibt bei hoher Wissensklarheit aber mangelnder praktischer Umsetzung immer ein Restrisko bestehen in bezug der nicht vollständig vollzogenen Weltenentsagung (Askese), was verhängnisvolle Folgeerscheinungen bedingen kann.
Beispiel 3:
Wer ein bestimmtes Bild (Wirkunsweise)  von Jesus Christus inne hat, also in sein Herz geschlossen hat, der kann sogar dadurch Fortschritte erreichen in bezug der Leidensminimierung. der Leidensanhäufungsvermeidung. etc. Der kann sogar vom Wahn erlöschen, ohne dass er jemals etwas von Buddha Lehre vernommen hätte und den Weg der Enthaltsamkeit gegenüber diesem durstverdungenen elenden Reiches kennt. Denn ein entsprechendes Bildnis der Wirkungsweise über Jesus Christus gelangt zur entsprechenden Einflußnahme und bedingt, dass sich das Verhalten in bezug dieser Welt ändert im Sinne der Askese.
Beispiel 4:
Wer Mitgefühl nicht objektiv sondern subjektiv nutzt, der mißversteht Mitgefühl und es kann zu nicht erwünschten unangenhmen Nebenwirkungen führen bzw. bedingen. Jemand hat Mitgefühl in bezug aller Wesen, will für ihre Befreiung mitwirken, sogar für Mara bzw. Satan. Er begeht den verhängnisvollen Fehler, dass er Mara bzw. Satan in sein Herz einschließt und wundert sich, warum er plötzlich das Gefühl hat, vom Teufel bzw. Dämonenheer besessen bzw, beeinflußt bzw. ständig attackiert zu werden. Das liegt daran, dass er nicht die ursprüngliche Wesenheit in Sein Herz einschließen kann, hier in diesem Gebiet, sondern die aktuelle entsprechende Wirkungsweise dieser Anhaftungsgruppe namens Mara oder Satan. Offenbart sich ihm dies, kann nur eines schnellstens getan werden, sich davon frei sprechen bzw. los lösen. Auch wenn man nur das Beste im Sinn hat, so kann das jedoch durch Mißverständnisse, durch die Kombination von falschem Erwägen und Abwägen und daraus resultierenden irrigen Ansichten sich zum Verhängnis gestalten.


Weltenentsagung
Todesacker

Einige Punkte zu:
Warum ist das totale Aufgeben der Beteiligung bzw. Beschäftigung bzw. Mitbestimmung am Reich des Todes so entscheidend?
1) Es ist kein Spiel! Ernst nehmen! Konsequent sein! Bedrängnissen nicht nachgeben! Sinne zügeln! Kein Spaß! Wer denkt, er kann auf dem Todesacker ungestraft seinen Spaß haben, der irrt sich gewaltig. Außerdem ist es pervers. Ernst nehmen bedeutet aber es in der entsprechenden Weise zu tun. zu verwerfen sind in bezug ernst nehmen:
a) Es nicht in der Art und Wiese ernst zu nehmen, dass Ängste, Depressionen, etc. aufkommen und beherrschend werden.
b) Es ist nicht in der Art und Weise ernst zu nehmen, dass Leichtsinn, Übermut, etc. aufkommen und verheerend sich auswirken können.
2) Warum will man sich lieber hier verdingen und auf die aktive Teilnahme im Wirkungsgebiet der wahren Wesenheit verzichten?
3) Wer am Todesgebiet mitwirkt, mitarbeitet oder aber nur als Zuschauer und Kommentator interessiert ist, der bewirkt die Funktion eines Handlangers. Wer mitbestimmt, der bestimmt mit über die Auswahl der Köder. Teilnahme an der Gestaltung des Todesackers bedingt, dieses Reich anzuerkennen, daran zu verhaften. Den Blick, das Interesse immer wieder auf den Todesacker zu richten, sich einmischen, werten, mitbestimmen zu wollen, bedingt das Reich zu unterstützen, es zu erhalten, es in seiner Fortsetzung zu begünstigen, das Elend aunzuerkennen, den nicht enden könnenden Kampf von Gut und Böse mithelfen weiter in Brand zu halten.
4) Das, was hier als gut bzw. angenehm eingestuft wird, ist geboren aus der Not, aus der Durstverdungenheit, aus dem Elend dieses Reiches, welches als Ursache die Wurzel des Bösen hat und nicht die Wurzel des Guten. Tugendwerk zu bejahen bedingt die Wurzel des Bösen zu bejahen. Denn nur auf seiner Grundlage ist Tugendwerk möglich. Buddha weist darauf hin, dass wir Tuegndwerk nicht wirken sollen, aber Tugend im Sinne der Weltenentsagung aufweisen müssen. Das heißt also, beides ist nicht zu verwechseln. Die Wirkung von Tugendhaftigkeit eines Buddhas bzw. Erleuchteten stellt kein Tugendwerk dar und bedingt auch keine Teilnahme bzw. die Enthaltsamkeit am Tugendwerk dieses Reiches.
5) Das Gebiet des Todesackers liegt brach und der muß immer wieder entsprechend bestellt werden, soll er Ernte bzw. Nahrung bringen. Er bewirtschaftet sich nicht von selbst. Wenn du also hier Wurzeln schlagen willst im Sinne von Bejahung des beschäftigt seins bzw. mitwirken, mitbestimmen, mitgestalten wollens und Genuß der Früchte, dann mußt du dich immer sorgen und kümmern mit anderen Wesen, dass das Dasein auch entsprechend etwas zu bieten hat zum da sein. Und klappt das mal nicht, dann ist erst einmal Schluß mit da sein (Wandel). Dann ist so eine Art Schlaf-, Dämmerzustand angesagt, ähnlich einem Scheintoten, der darauf warten muß, dass sich sein anhagnen als Daseinswandel (Verkörperung) wieder fortsetzen kann. Du bist mit dafür verantwortlich, dass das Gebiet Wohn-, Arbeits-, Nahrungs-, Lebensbedingungen bieten kann. Egal ob aktive als Schöpfer von Wohnraum bzw. Daseinsgebieten, oder als Natur Begrüner, oder passive nur als Nutznießer (Genügen, Ente Dasein). Wenn dir das zu mühsam, zu leidvoll ist und du es nicht willst, mußt du dich abnabeln von dem Interesse, von der Bejahung an der Beschäftigung von diesem Reich, Abstand schaffen, nehmen, halten, Abkehr. Du darfst nicht wieder dich verleiten zu lassen, die Hand an den Pflug zu legen, um den Todesacker mitzubestellen. Sonst werden deine sich wiederholenden Rückschritte dir immer wieder zum Leiden gereichen, mitunter auch zum Verhängnis, weil du einfach nicht so los bzw. frei kommst und zu Trübsinn Anhäufungen neigst, weil du ständig tust und tust, aber der entsprechende Erfolg kann sich nicht einstellen, kann nicht Fuß fassen und sich nicht ausweiten und das alte so nicht vollständig verdrängen. Die jeweiligen Brahmagötter, Schöpfergötter versuchen hier immer wieder ihr Bestes, um für alle verhafteten Wesen auch entsprechenden Lebensraum im Sinne von Daseinsgrundlagen zu ermöglichen. Damit sie nicht zu lange in der Abstellkammer des Nichts bzw. der Leere der Dunkelheit verharren müssen. Aber leider zehrt sich das Reich immer wieder auf (Durst Verdungenheit). Mit anderen Worten, das Beste kann hier nicht echt Gut sein oder bleiben. Dazu kommt noch je höher man steht, desto mehr muß man auch auf Kleinigkeiten aufpassen in bezug seiner Handlungen. Denn der Teufel steckt oftmals in einem Detail, dass dann wieder die Degradierung bedingen kann. Als Mensch hat man da schon mehr Freiraum. Da kann man es sich öfters leisten mal ins Fettnäpfchn zu treten und es schneller wieder bereinigen.

Die Beschäftigung an diesem Reich hier gleicht der Beschäftigung an einer virtuellen Welt. Man kann den Körper zwar wahrnehmungstechnisch anschließen, aber nicht in diese Welt hinein bringen. Ähnlich ist es auch mit dieser Welt. Meine wahre Wesenheit (bewußte Seinsheit) kann in Kontakt zu dieser Welt kommen. Aber sie kann nicht da hinein gebracht werden. Der Betrug ist nur, dass sie nichts über die Funktionalität dieser Welt weiß und nur mit Hilfe eines mechanisch funktionierenden Werkzeugkoffers  Wink namens Körper bzw. Anhaftungsgruppe sehr eingeschränkt minimiert und mangelhaft sich Klarheit über diese Welt verschaffen kann. Auch wenn das ganze nach einem Spiel oder Abenteuer Urlaub aussieht für den ein oder anderen oder sich danach anhört, leider ist dem nicht so. Man könnte sagen, die wahre Wesenheit ist geblendet und zwar so stark, dass sie sich anfangs selbst vergessen mußte und nun erst wieder mühevoll sich um Aufklärung bemühen muß, aber über einen Vermittler und nicht selbst. Dabei wird es ihr nicht leicht gemacht. Denn es ist nicht Ansinnen des Anbieters, dass sich die Interessenten wieder so einfach vom Acker machen können.

nannu
« Last Edit: Jul 13, 2010, 11:29 AM by nannu wort » Logged
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« Reply #140 on: Jul 15, 2010, 10:07 AM »

Die Abwendung vom Reich des wirklichen Lebens (des lebendigen Gottes / Wesenheit / Selbstgrundlage)

Energie und Materie
Bewußtsein und Verstand Mechanismus


In dieser Welt gibt es keinerlei Bewußtsein, weil das Gebiet der Qualtität von Sein entbehrt. Deshalb gibt es als Ersatzlösung den Verstand Mechanismus. Der Verstand Mechanismus kann nur Dinge bzw. Vorgänge im Dasein benennen, diese zusammenfügen und zu einer Art oberflächlichen Beschreibung zusammenstellen. Man erhält also im Sinne von "ich bin" keinen Bewußtseinsaspekt. "Ich bin" ist also auch auf Maschinen wie Roboter, Computer anwendbar im Sinne von einprogrammieren. Man kann nicht sagen, dass ein Roboter über "ich bin" Bewußtsein verfügt. Genauso wenig kann der Körper bzw. die Anhaftungsgruppe über ein "ich bin" Bewußtsein verfügen.

Die meisten Menschen haben Angst vor der Offenbarung, nicht selbst bzw. nicht persönlich anwesend zu sein, vor der Offenbarung der Leerheit und Nichtigkeit in bezug der Wesenhaftigkeit, in bezug der Abwesenheit bzw. dem nicht vorhanden Sein von Persönlichkeit, weil sie eine Selbst Bezogenheit irrtümlich herstellen zum Geschehen aufgrund des aller Welt Ich. Aber genau diese Offenbarung ist der Befreiungsschlag. Die Angst vor der Offenbarung, die Flucht, die Abkehr, die Abwehr davon bedingt falsche Aufmerksamkeiten. Es wird angestrebt als Ziel, die ich  Bildungen bzw. Gestaltungen wiederholend aufrecht zu erhalten und zu einem Gesamtbild zu verknüpfen als Zwangsreaktionen. Das führt zu: Neurosen, Panikattacken, Ängsten, Verteidigungsstreben (aggressive Selbst Behauptung, wobei die Betonung auf Behauptung liegt), Abwehrreaktionen, Gefühle von angegriffen werden, Aggressionen, übel wollen zwecks Abwehrverhalten und zurück schlagen wollen bzw. müssen und zwecks vernichten wollen, Gefühle der Leerheit bedingen Gier, Sucht, Verlangen, sie zu füllen aber sie nicht tilgen zu wollen, Gefühle des verlassen seins bedingen Anlehnungsbedürfnisse, Abhängigkeiten (Beziehungen), Unterwerfungen, Ankettungen, Wahnvorstellungen, Konzepte, Regeln, Maßstäbe, Eigendünkel wird über die Wahrheit gestellt und durch Gewohnheitsmuster verstärkt.

In dieser Welt gibt es nur einen Energie - Materie - Kreislauf. Die Menschen, welche diesen Kreislauf akzeptieren und spezielle energetische Reaktionen fälschlich als Bewußtsein einordnen, können nicht einsehen, dass die Beschäftigung mit diesem Kreislauf enden muß, das Interesse an fremden und eigenen Schöpfungen muß enden, damit Entfesselung vom Leidenskreislauf statt finden kann. Das hat folgende Bewandnis. Es gab einmal eine Zeit als Kind, da sehnte ich mich danach, doch selbst endlich einmal das, was ich mit der Puppenstube spielte, auch in Natura bewerkstelligen zu dürfen. Und das, obwohl ich mitbekam, dass das Puppenstuben Leben und Beschäftigen irgendwie mühevoll und unbefriedigend war. Und als ich endlich einen eigenen Haushalt hatte, da wurde ich sehr schnell der Sache überdrüssig. Ich erinnerte mich daran, wie gut ich es doch als Kind hatte, weil meine Eltern und Großmutter sich um mein leibliches Wohl kümmern wollten und es auch taten. Was mich störte, war eine Art Unzufriedenheit, welche die Rebellion bedingte, mich von ihnen abnabeln zu wollen, da ich in einigen Dingen anderer Auffassung war als sie. Aber als ich dann selbst für mich sorgen mußte, mußte ich feststellen, ich konnte garnicht meine Wünsche so in der Praxis umsetzen wie gedacht, wie ersehnt. Das machte mich unglücklich, trübsinnig und ich dachte, ich müßte in Psychotherapie gehen, um Freude an dem zu finden, was mir das Leben bietet und akzeptieren, was es mir vor enhält. Also ließ ich mich überreden in Psychtherapie zu gehen. Leider mußte ich feststellen, dass man da von mir verlangte gegen die Symptome vorzugehen, aber nicht gegen die eigentliche Ursache. Die interessierte keinen. Hauptsache, man funktioniert wieder und sei es mit Hilfe von Medikamenten, Elektroschocks, Fantasie Einredungen bzw. Mediationen, usw.

Als wir uns vom wirklichen Leben abwendeten, da faßten wir eine ähnlich verhängnisvolle Entscheidung. Aus einem Mißverständnis heraus bedingt durch Unwissenheit in ihren Auswirkungen kamen wir zu folgendem schwerwiegenden Verlangen: Wir wollten einmal selbst wie Gott sein und wirken und zwar jeder für sich selbst bzw. allein. Wir wollten uns um alles selbst sorgen müssen. Wir wollten voll und ganz über unser Selbst bestimmen, unser ersehntes angestrebtes Selbstbild verwirklichen, aufgrund von Konzepten, Maßstäben von Schönheit und Häßlichkeit, Aussehen, Gesundheit und Krankheit, Recht und Unrecht, sprich aufgrund von Dualitätsbeziehungen. Wir wollten uns individuell (egozentrisch), jeder für sich selbst behaupten, bestimmen, verwirklichen und für sich sorgen. Doch wir wußten nicht, was wir uns da wünschten. Wir wollten den lebendigen Gott (Selbstgrundlage) beeinflussen, verändern. Da dies aber nicht geht, mußte Gott erforscht, nachgeahmt, nachgemacht und kopiert werden. Und wir mußten uns von dem Gebiet des wahren Lebens abwenden und uns einem Gebiet zuwenden, wo die ersehnte Umsetzung möglich sein kann. Und dies ist das Gebiet der Leerheit, der Dualität von Leben und Sterben, von Sein im Sinne von Anwesenheit (leben) und Nichtsein im Sinne von nicht anwesend sein (tot) der Anhaftungsgruppe im Wandel, der Wesenlosigkeit, der ständigen Umbrüche, Instabilität, des Einverleibens. etc. Denn dieses Gebiet entbehrt der Qualität von Sein, entbehrt unserer grundlegenden Basis (Gott, Selbst). Aber hier kann man nahezu unabhängig von Gott seinen Willen versuchen durchzustzen, ihn zu gestalten, ihm Raum geben und die entsprechenden Früchte ernten. Nahezu nur, weil wir nicht von unserer Lebenswurzel abgeschnitten werden können. Deshalb die Reinkarnationsmöglichkeiten. Nahezu, weil Gott nicht alles zuläßt, was wir uns zusammenfantasieren an verwerflichen Gelüsten und damit wir uns nicht total in Absurditäten und Wahn verlieren, deshalb das Gesetz des karmischen Wirkens (was du heute säst, wirst du früher oder später ernten). Die Anhaftungsgruppe ist notwendig, weil ja die Persönlichkeit und das Bewußtsein hier nicht einfließen können und eine Art Ersatz dafür her mußte im Sinne von Körper - Verstand - Psyche - Verkörperungen.

Aus den Kopiervorgängen, die Nachahmungsvorgängen können nur ein wiederholtes entstelltes Abbild Gottes bzw. unseres Selbst, eine entstellte Widerspiegelung des Erreichten in bezug individueller Selbstverwirklichung und aggressiver Selbstbehauptung, das heißt gegen Gott und uns selbst gerichtet, resultieren. Sobald wir uns diesem Ersehnen hingeben, es anstreben zu verwirklichen als individuelle Selbstverwirklichung, haben wir uns von dem Wer (Persönlichkeit, ich bin, bewußte Seinsheit, Wesenhaftigkeit) abgewendet und aufgrund der Vorgänge des Kopierens, Erschaffens, Nachahmens, etc. entsteht ein instabiles Was (ich bin das, Materie / Energie / Kreisläufe, wesenlos, kein Sein, kein wer). Aus dem Wer wird ein Was. Aus der Persönlichkeit wird ein Das. Solange wir an dieser verhängnisvollen Idee festhalten, sie zu verwirklichen suchen, sie nicht los lassen können, unser Interesse an ihrer Verwirklichung nicht einstellen können, sprich die ganze Beschäftigung nicht freiwillig sein lassen können, bleiben wir hier dran gefesselt und entbehren unserer aktiven Teilnahme am wirklichen Leben, dem leidlosen Gebiet, wo der lebendige Gott für uns sorgt und wir uns um nichts dergleichen kümmern müssen, so dass wir wirkliche Freiheit leben und auskosten können.
Gegen Gott (wahre Selbstgrundlage, Funktionalität und entsprechende Gesetzmäßigkeiten) aufzubegehren, gegen ihn zu rebellieren, heißt uns selbst zu schaden.

Die eine, für alle Wesen gültige Selbst- bzw. Seinsgrundlage wird ersetzt im Dasein durch verhängnisvolle Vielfachkopien mit dem aller Welts Namen Ich. Selbstverwirklichung: Du bist nun ein Nichts. Also gestalte dich selbst! Erschaffe dich immer wieder neu! Ganz wie bzw. wonach dir gerade der Sinn steht!

Unsere lebendige Seinsgrundlage (Gott) ist eine für alle. und dieses Original ist einmalig und kann nicht in derselben Qualität (von echtem, lebendigem Sein) kopiert bzw. nachgeahmt bzw. erschaffen (im Sinne von Schöpfung) werden. Denn dann wird aus dem entstehenden Zweiten immer nur ein Was, ein Das, welches mir bzw. uns zum Leiden gereicht und niemals ein freies glückliches Ich Selbst (Persönlichkeit, Wesenheit).

Das soll aber nun nicht heißen, dass es im wirklichen Leben keine Individualität gibt, dafür aber im Dasein. Denn es ist genau anders herum. Gerade durch das, was im Dasein praktiziert wird, wie Erschaffungen / Zeugungen, Kopiervorgänge, Verstandeskonzepte, Regelverhalten, Maßstäbe, ist keine Persönlichkeitsanwesenheit möglich und somit keine Individualität. Das gilt auch für die Identität und die Selbstverwirklichung. Es ist also absurd im Dasein eine Anwort zu suchen in bezug "Wer oder was bin ich?", wenn das ganze Geschehen über keine Persönlichkeitsgültigkeit verfügt. Im Dasein stehen die Dinge bzw. Vorgänge über dem Menschen und bestimmen und beherrschen ihn. Das läßt sich nur minimieren. Selbst wenn man zu Lebzeiten der Anhaftungsgruppe den Verstand Mechanismus (Ansichten) und das Gemüt (Psyche Reaktionen) bereinigt hat, bleiben immer noch die Körperreaktionen, die ein untergeordnetes unfreies Handeln bedingen aufgrund von Einsichten zwecks Abkehr, auch wenn dann nicht mehr eine ich bezogene Abhängigkeit erzeugt wird. Das einzig sinnvolle ist deshalb, das Reich völlig aufzugeben, das Interesse tilgen, die Beschäftigung ruhen zu lassen in der Stunde des Todes.

nannu
« Last Edit: Jul 15, 2010, 09:40 PM by nannu wort » Logged
nannu wort
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« Reply #141 on: Jul 23, 2010, 09:49 AM »

Ups, da habe ich doch total die dritte Fessel übersehen: Die Körperlichkeit als dritte Fesselverstrickung ist ja deutlich auf dem Bild zu sehen. Ich habe gegen 15 Uhr so eine merkwürdige Vision erhalten. Da war (mein) der Körper und Tiere machten Jagd auf ihn, um ihn sich einzuverleiben. Und er hatte jede Menge Maden im Schritt. Denen konnte ich überhaupt nicht Herr über die Sachlage werden, sprich ich konnte mich mühen wie ich wollte, aber ich war einfach nicht in der Lage, sie los zu werden. Also blieb als Konsequenz nur das Entledigen der Körperlichkeit. Tja, wie man sieht funktioniert die Formel. Man bekommt sogar Hinweise darauf, was noch fehlt. Ich habe jetzt das entsprechend angepaßt.
Man hat mich wissen lassen, würde es sich um eine männliche Form von Verkörperung handeln, hätten sie eine Meute freßwütiger Piraniafische genommen anstelle von Maden, die Jagd auf das Geschlecht machen. Denn das Geschlecht geht auch nicht ins Himmelreich mit ein.

Die drei Fesseln des Teufels



Was enthielt uns Gott vor?
Und warum verbrennen wir uns jetzt immer wieder die Hände daran?


Hello alle beisammen,

heute darf ich nun das Wirken von Gottes Wille und den drei teuflischen Fesseln enthüllen.

Gottes Wille bzw. Wirken soll in dem Licht der echten Selbstgrundlage, der echten Selbstbestimmung gesehen werden, wobei die Betonung auf Selbst liegt, also mehr im Sinne von durch das Selbst bestimmt, aus dem Selbst heraus bestimmt und nicht fremd bestimmt.

Gottes Wille bzw. Wirken versteht (im Sinne von Verstand) man nicht, sonst wäre er von dieser Welt, der Welt der Finsternis, der Verderbnis, der Vergänglichkeit, des Todes, der sinnlichen Gefühl- bzw. Emotionenmaßstäbe, welche basieren auf der Durstverdungenheit, der Not, des Elends und der sinnlichen Körperlichkeit dieser verwerflichen Welt.
Damit sind die drei teuflischen Fesseln klar: Körperlichkeit, Verstand Mechanismen und Psychereaktionen. Damit sich Gottes Wille zum echten Guten entfalten kann, wie im Himmel so auch auf Erden für den Einzelnen, müssen die Verstandes Mechanismen und die Psychereaktionen zum Schweigen gebracht werden, ausgeschaltet werden. Sie dürfen keinerlei Einfluß mehr ausüben. Das bedeutet unter anderem, es darf sich nicht mehr für das gesellschaftliche System (im Sinne von nicht mehr Hand anlegen an den Pflug des Todesackers) engagiert werden bzw. sich nicht mehr verwickeln lassen, nicht mehr eingreifen zu wollen bzw. keinen Einfluß ausüben zu wollen in diesem Sinne. Denn Einfluß nehmen zu wollen auf die Gestaltung dieses Reiches im Sinne dieses Reiches bedeutet immer, man bestimmt die Köder Gestaltung mit und dient des Fallenstellers Zielen. Psyche Reaktionen bedingen falsche Verhaltensweisen, falsche geistige Einstellungen und Ansichten, können sogar zur Handlungsunfähigkeit (Ohnmacht) führen, sprich man sieht sich als Opfer in einer ausweglosen Situation. Psychische Reaktionen müssen als "überflüssig", als verwerflich, als zu vermeiden gesichtet werden. Dadurch offenbart der Verstand sein wahres aggressives wesenloses Wesen. Deshalb muß neben der Psyche Fessel auch die Verstandes Fessel gelöst werden.

Was verschleiern die Psyche Reaktionsmechanismen basierend auf Persönlichkeitsirrglauben, sinnlicher Wahrnehmungseindrücke und emotionale Verstrickungen in bezug dieser Welt? Was täuschen sie vor?
(Ohne Körperlichkeit ist kein Genuß möglich.)
Genau das: Den Genuß der Früchte, die Gott uns im wirklichen Leben vorenthält, sind genau alle die Früchte, die uns nicht zum Wohl sondern zum Unwohl (Leiden) gereichen. Und die sind nur hier in diesem Reich erzeugbar, erntebar, zum "Genuß" möglich, welches uns nicht zugehörig ist und wo wir eigentlich nichts verloren haben. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, sich von der Beschäftigung mit der Fruchterzeugung, -ernte, - genuß abzukehren, also keine weiteren Ansprüche an dieses Reich zu stellen, und nicht länger in die Mühlen von sinnlichen Dingen wie Befriedigung und Unbefriedigung, von Frohsinn / Ekstase und Trübsinn / Frust zu geraten. Die Saat des Bösen sowie die daraus abgeleiteten angeblichen "guten Taten", die Saat des Verderblichen ist nicht zu säen! Beachte: Die vollbrachte Abkehr vom Töten, als Beispiel, ist keine Tat sondern eine Widerspiegelung der wahren Natur meiner echten Wesenheit.
Aufklärung, Gleichmut, Vergebung, objektives Mitgefühl im Sinne der Einsicht in die Maschinerie der Verblendung und Täuschungsmechanismen dieses dunklen Reiches sind geeignete Mittel, damit nicht länger Bruder gegen Bruder kämpft bzw. mobbt.

Das Ich - Gefühl, was oftmals irrtümlich angeführt wird als Ich Selbst besteht also aus zwei Wirkungsaspekten: Den Psychereaktionen (emotionalen Verstrickungen bzw. Verblendungen = Blendwerken des Teufels) und den Verstandmechanismen, wie zum Beispiel Gewinn und Verlust Bilanz Denken, falschen Ansichten und Meinungen (wie zum Beispiel: Ich denke also bin ich. Ich fühle also bin ich.; Persönlichkeitsirrglaube in bezug der Kreatur Mensch). Das satanische Wirkprinzip (Antichrist) sitzt im Verstand, bildlich gesprochen. Um sich ihm zu entledigen, muß zuerst Abstand gewonnen werden von den emotionalen Verstrickungen, welche Lust an Schmerz und ungezügelte emotionale sinnlich orientierte Gier bedingen. Die Verstand Mechanismen setzen dem ganzen die Krone auf: Gewaltbereitschaft, Machtkämpfe, Konkurrenzdenken, Mobbing, Rücksichtslosigkeit, Haß, das Gift des Ehrgeizes, Ich Wahnvorstellungen, sich das Richterhandwerk anmaßen, etc. gut heißen bzw. akzeptieren.

Das primäre (1.) Ziel ist es nicht, sich von weltlich orientierten Verhaltensregeln, Verhaltensmaßstäben, Geboten und Verboten führen bzw. bestimmen zu lassen, sondern Gottes Wille soll voll zur Wirkung, zur Entfaltung, zur Führung bei jedem Einzelnen kommen dürfen.
Gott führt kein Schuldkonto über mich. Ich brauche keinen Erlöser mehr im Sinne von Schuldtilger, sobald ich mich Gott voll überantworte. Er sorgt lieber für Aufklärung und entsprechende Umstrukturierung im Dasein in bezug des Verhaltens, des Sinnen und Gedenkens der Anhaftungsgruppe zwecks Erlösung vom Leiden, vom Wahn. Aber diese durch das wahre, echte Selbst bestimmte Aufklärung und Umstrukturierung, muß auch die Möglichkeit erhalten, zugelassen zu werden in seinem Wirken und deshalb muß sich der Verstand - Psyche - Einflüsse entledigt werden. Dies tue aber nicht Ich (Ich Dünkel), sondern dies ergibt sich aus dem Wirken Gottes (Heiliger Geist Aspekt) bzw. dem Wirken der wahren Selbstgrundlage "aus dem für diese Welt Verborgenen".


Es ist besser die Körper - Verstand - Psyche - Regelmechanismen vollens aufzugeben und das Wirken der Anhaftungsgruppe voll und ganz Gott zu übergeben, zu übereignen, einen Draht (Wille und Bejahung) dahin aufzurichten.

Denn der direkte uneingeschränkte Einfluß des lebendigen Gottes (der wahren Selbstgrundlage) durch willentliche Einwilligung meinerseits wird dafür sorgen entsprechend seiner Gesetzmäßigkeiten und Funktionsweisen, dass das, was noch als Dasein gelebt wird, sich nicht als mühevoll oder beschwerlich widerspiegelt.

Die Formel dafür lautet:
Lieber Jesus Christus,
ich bitte Gott (meine wahre Selbstgrundlage) die Führung zu übernehmen. Ich erteile ihm grünes Licht, damit er die Weichen stellt und sein Werk wirken kann, um den Körper (Form) - Verstand - Psyche - Mechanismus platt zu machen. Damit ich nicht länger fremd bestimmt sondern Selbst bestimmt bin.  laugh
3x Vielen herzlichen Dank!



nannu
« Last Edit: Jul 23, 2010, 03:48 PM by nannu wort » Logged
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« Reply #142 on: Jul 24, 2010, 10:17 PM »

Bescherung 24. Juli 2010

Also Jesus Christus hat gesagt am 24. 07.2010 ist Bescherung für mich. Ich konnte es zuerst so recht nicht glauben. Er meinte zu mir Gott beschert, wenn die Zeit reif ist. Und nicht, wenn der Verstand denkt, dass es sein darf. Die Jahreszeit hat garnichts damit zu tun.

Nun das Ergebnis.

Heute zwischen 15 - 15.30 Uhr hatte ich so eine weitere merkwürdige Vision. Eine Gruppe tibetischer buddhistischer Mönche ging einen Berg hinauf. Sie zellebrierten eine Totenzeremonie. Sie trugen einen toten Körper den Berg hoch und musizierten dazu. Sie trugen ihn auf dem Berg in ein Haus und legten ihn da nieder. Sie zelebrierten das körperliche Entsagen. Und plötzlich stieg Erleichterung in mir auf. Denn der Körper gab mich frei. Ich öffnete das Fenster und ließ Luft und Sonne herein. Da wurde mir klar, dass es notwendig ist, sich auch von den Widerspiegelungen, vom Verhaften an das übrige Daseinsgeschehen los zu lösen. Denn wenn der Körper einen frei gibt, dann entsteht im Geiste erst die gewohnheitsmäßige Reaktion, aus dem Körper auszusteigen und sich den Ausweg aus dem Dasein zu suchen, indem man sucht, wo man das Dasein durchbrechen kann. Aber das ist genau die falsche Vorgehensweise. Denn aus dem Daseinsraum kann man nicht ausbrechen, um ins wahre Leben zurück zu finden. Denn derjenige, der auszubrechen wünscht ist nur ein Fantasieprodukt. Er existiert überhaupt nicht im Dasein.

Nun will ich mal den Zusammenhang einfach und klar erzählen versuchen, warum das Ausbrechen nicht möglich und nicht notwendig ist.

Ich mache das mal anders als im Palikanon. Ich unrescheide nur zwischen zwei Gebieten: Dem Gebiet des Seins (wirkliches Leben) und dem Gebiet von nicht sein (Dasein, Wandel). Im Gebiet von nicht sein herrscht ein verlangen nach da sein, nach selbst vorhanden sein zu wollen in der Qualität von Sein, sprich ohne Zwischenfälle wie zum beispiel körperliches Ableben. Als wir uns Interesse halber von unserem wahren Gebiet abgewendet haben, sind jedoch unsere Wurzeln dort verblieben. Das läßt sich nämlich nicht trennen. Im Gebiet von nicht sein bzw. nicht vorhanden sein, geht eine ständige Verlangenskette von Schöpfung bzw. Kreation von statten. Die Funktion des Gebietes von nicht sein bedingt Schöpfungsakte am Fließband. Alles muß stndig im Wandel sprich in Bewegung gehalten bzw. gebracht werden. Sobald es still stehen würde, würde es nicht lange dauern und es wäre aus. Also muß die ständige Fortsetzung veranlaßt werden. Durch die mangelnde Qualität von Sein kann niemand persönlich hier anwesend sein und muß zwecks dessen als Ersatz mit einer Anhaftunmgsgruppe begnügen. Das Gebiet von nicht sein und Wandel (Schöpfungsakte), wie hängt das zusammen? Nun man kann das auf einen ganz einfachen Nenner bringen: Ich (jeder einzelne von uns) arbeite (gestalte mit) an einem Traum. Ich versuche mich selbst hier zu verwirklichen, indem ich mich zu entledigen suche von meinen grundlegenden bzw. ursprünglichen Gesetzmäßigkeiten, Funktionsweisen, Fähigkeiten, Fertigkeiten und dergleichen mehr. Das verursachte Leidensaspekte und Wahn. Alle Selbstverwirklichung im Dasein, am Traum vom unabhängigen Sein meinerselbst von meiner Selbstgrundlage führt zu Wahnvorstellungen. Sein und Leben sind hier nur Illusionen, Luftschlösser. Wie soll ich mich bitte schön ohne meine Selbstgrundlage verwirklcien können? Deshalb ist das Ich, welches hier im Dasein dem Verlangen, den Schöpfungsakten nach Selbstverwirklichung entspringt nur immer wieder ein instabiles Fantasieprodukt. So als würde man ein Bild malen und sagen: Das bin ich jetzt.

Sieht man sich das Gebiet von nicht sein an in bezug seiner körperlichen Schöpfungsakte, kann festgestellt werden, dass es sich nur um leblose scheinbar belebte Körper handelt. Die Körper sind tot. Wo also Angst vor dem tot sein aufkommt, die ist total überflüssig. Denn hier ist und bleibt alles tot im Sinne von leblos. Würde man einen PC oder Roboter entsprechend programmieren, würde auch kaum einer auf die Idee kommen und behaupten: Der Roboter lebt. Die Junkfood Movie Industies wollen einem ja immer so etwas einreden, man könne einen Roboter eine Seele einprogrammieren und dann wäre er ein lebendig Wesen, so eine Blechdose. Es gibt nur Unterbrechungen zwischen den einzelnen Folgeerscheinungen an der in Beseitznahme von Verkörperungen. Wenn als wer aufbegehrt gegen das nicht sein, gegen das tot sein im Dasein, dann begehrt er in Wirklichkeit, dass sich das leblose Dasein weiter fortsetzt und er weiter daran verhaften kann. Wer also Angst hat oder aus einem anderen Grund (zum Beispiel, weil er hier erst noch alles erforschen will) nicht will, dass die Schöpfungsakte in bezug seiner Verhaftung bzw. Anhaftungsgruppe nicht zum Enden, nicht zum Stillstand kommen, der bleibt Opfer der Wahnvorstellungen. Die Kunst besteht darin, dass derjenige welche, der hier verhaften will oder nicht will, als Fantasieprodukt des Wahnes, als nicht meine Person zu entlarven. Außerdem kann sich ja mal jemand offenen Auges fragen, wo die Anhaftungsgruppe gebrechlich gealtert ist oder gebrechlich krank ist, oder einer um den es besser bestellt ist, dies aber sieht, ob es das hier wirklich wert ist? Wo Wahnvorstellungen die Oberhand haben, da wird die Antwort etwa so lauten: Ja, es ist das wert bzw. immer wieder wert, denn so schlimm ist es doch nicht. Wie entsteht das Fantasieprodukt Ich Person? Ganz einfach, so wie die Fantasie entsteht, sich entwicklet, wenn man Trickfilme schaut und Spongebob Schwammkopf so anschaut bzw. annimmt als seien diese gelbe, scheinbar in Bewegung gebrachte Bildfolgen eine Persönlichkeit. Oder wenn man sich in der Fantasie seinen Traummann oder Traumfrau vorstellt, sie zum Leben erweckt in "seinen" Wahnvorstellungen und so tut als wäre sie real da. Denn schaut man sich den Körper genau an und sieht sich die Widerspiegelungen (meist als Bewußtsein bezeichnet) an, dann muß man sich eingestehen, dass der Körper eigentlich garnichts mit den Wahnvorstellungen, welche aus den Widerspiegelungen sich entwicklen, fast garnicht mit zu tun. Denn die Körper - Umwelt - Reaktionen bilden nur die Vorlage für die Traumfantasien. Wer nun meint, träumen kann doch auch etwas schönes sein, auch da herrscht die Ich bezogene Wahnvorstellung vor. Denn wer will schon lieber träumen und nicht selbst leben (Teilnahme am wirklichen Lebensgebiet), wenn er hier das Elend klar sieht?

Es geht also darum zu erkennen, dass es notwendig ist, die Angst oder die Vorurteile zu tilgen in bezug der Schein - Selbst - Aufgabe, in bezug des mühevollen Plagegeistes im nicht sein Gebiet und nicht gegen dessen Erliegen kommen anzugehen, sondern es zu begünstigen. Anfangs es zu ersehnen, ihm entgegen zu arbeiten und im entsprechenden Moment alles restliche Ersehnen fallen bzw. sein lassen. Wo ersehnt wird auszubrechen, da wird das Erliegen kommen vereitelt. Wo dieses Ersehnen im rechten Augenblich zum Erliegen kommt, kommt auch der Wahn zum Erliegen und letztendlich schließt sich alles entsprechend an.

 Evil : Das Tier da - bin das wirklich ICH ? ?


nannu
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« Reply #143 on: Jul 26, 2010, 09:06 AM »

Selbsterkenntnis

Der Einzelne und die Vielen


Der Einzelne geht in das Himmelreich ein, aber nicht die Vielen (Anhängsel, Anhaftungen, Verhaftungen, Ich Momente im Sinne des Persönlichkeitirrglaubens).

Der Einzelne erscheint ohne die Vielen als Nichts, als nicht vorhanden. Denn er kann sich selbst nicht zum Anhängsel werden. Er kann nicht an sich selbst verhaften. Denn er ist der Eine (Einzelne) ohne die Vielen. Und rein garnichts von den Vielen gehört ihm an.

Thomas Evangelium:
http://volker-doormann.org/tom01.htm

nannu
« Last Edit: Jul 26, 2010, 09:11 AM by nannu wort » Logged
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« Reply #144 on: Jul 29, 2010, 01:34 PM »

Liebe Trauergemeinde,  Cool

es hat einige Zeit gedauert, bis sich die Sache geklärt hat in bezug wahres Selbst und wahres Ich. Wie ihr mitbekommen habt, bin ich durch jede Mengen Höhen und Tiefen getaucht. Es hat gedauert bis ich wieder vollstes Vertrauen in Jesus Christus und Gott hatte. Ich habe herausgefunden, dass mir das alles nicht wirklich etwas nutzt, wenn ich wie der Buddha das gesamte Dasein durchleuchten kann. Ich bin dann darauf gekommen mich auf das zu berufen, was mich schon seit meiner Kindheit "an der Leine hat": Gott (Selbst). Ich habe festgestellt, dass Gott eigentlich alles ist, was ich brauche. Und dass es gut ist, wenn ich mich nicht mit totem Wissen herumschlagen muß und dann nicht so Kopf lastig bin und lieber Gott alles Notwendige wirken lasse, was für meine Grundbedürfnisse notwendig ist. Dann bin ich frei und glücklich und muß mich nicht länger herum plagen und nicht länger von einem Fettnäpfchen in ein anderes treten. Im Gegensatz zum Buddha enthülle ich nun hier das Verhältnis von wahrem Selbst und Ich (mir). Ich habe in letzter Zeit ja öfters darauf herum gehackt, weil ich nicht mehr wie ein Kind sein wollte, weil es verführbar ist. Am liebsten hätte ich mich davon entledigt. Und das ist genau das, was Satan will. Er will nicht, dass Gottes verirrte Kinder den Weg Heim finden bzw. Heim wollen. Lieber verführt er sie und läßt sie in glühende Kohlengruben stürzen. Satan haßt alles, was mit Gott zu tun hat. Am meisten haßt er Gott. Deshalb will er ihn auch da treffen, wo es so richtig weh tut: Er will ihm seine Kinder abspenstig machen und ins Verderben stürzen. Ich habe aber aufgrund meiner Gefährten und Jesus Christus mich immer mehr in ihre Obhut übergeben. Vor einigen Tagen haben sie nun das Kind in mir befreit, den Christ Kind Aspekt. Ich habe mich gewundert, was das soll. Denn sie haben meine irdische Kindheit und Erziehung enthüllt, bloß gelegt und alles aufgedeckt und zum Positiven hin verändert, was mich aus meiner Kindheit belastet hat und nie wirklich aufgearbeitet worden ist. Sie haben alle schlechten und bösen Dinge bzw. nachhaltig wirkenden Einflüsse getilgt. Heute haben sie mir nun gesagt, dass im Himmel eine Wohnung für mich hergerichtet wird. Und dann dachte ich nur: Ha ha, so wie ich drauf bin? Ich bin doch überhaupt nicht vollkommen rein und erleuchtet. Und dann haben sie gesagt, dass dieses Christ Kind, was sie befreit haben, mein wahres Ich ist und Gott meine wahre Selbst- bzw. Seinsgrundlage. Und wenn ich von der Richtigkeit des göttlichen Wirkprinzipes mich nun überzeugt habe, dann soll ich dieses Christ Kind als mein wahres Ich anerkennen und es Gott überantworten. Denn genau dies ist der Juwel, der ins Himmelreich eingeht. Und alles andere wird Gott vernichten. Ich brauche mich also nicht mehr um die Anhaftungsgruppe und ihre Entsorgung zu kümmern. Jesus Christus hat Wort gehalten. Auch wenn es zeitweise für mich so aussah, als würde ich nun vollens versacken in manchen Stunden. Das lag aber daran, dass ich mir nicht klar darüber war, dass in letzter Zeit Satans Übergriffe sich verstärkten, weil er wußte, was die Stunde für mich geschlagen hat, wenn sie ihm ein weiteres Christ Kind entreißen. Tja, nun hat Satan einen weiteren Kampf verloren und Gott und Jesus Christus haben einen weiteren Sieg davon getragen.

Wer es ausprobieren will, dem empfehle ich folgenden Spruch:

Lieber Jesus Christus,

bitte errette das Christ Kind in mir und führe es dem Himmelreich zu! Denn dort gehört es hin. Und niemand kann etwas dagegen haben, wenn es errettet wird. Denn es ist unschuldig, rein, herzlich, glücklich, liebenswert, hat gute Umgangsformen, etc. Und Gott, der Vater, weiß genau wie er dieses Kind in Glück und Wohlsein hegen und pflegen muß. Und einen besseren Vater gibt es nicht!

Vielen lieben Dank!
Vielen lieben Dank!
Vielen lieben Dank!

Des weiteren könnt ihr, solange ihr mit Gott noch nicht im Reinen seit, weil ihr kein wirkliches Vertrauen in bezug seiner Wirkungsweise habt, nicht wißt, wie ihr euch richtig verhalten sollt, um im seinen Licht zu stehen, diese Seiten nutzen für Ratschläge:

http://www.engel-orakel.de/tageskarte-erzengel_orakel.php

http://www.infoquelle.de/carpe_diem/Tarot/index.php

Der Erzengel Michael und seine Gefährten haben echt was drauf. Hätte ich mal nicht gedacht. Aber ich konnte mich inzwischen selbst davon überzeugen. Buddhas Lehre hat nun ausgedient. Sie hat mir zwar in gewisser Weise geholfen, was das Schein Selbst angeht. Aber sie hat mich in bezug Ich / Selbst im Unklaren gelassen. Und das konnte ich nun einmal nicht akzeptieren.

Es ist ratsam, sich zu fragen, worin das göttliche Wirkunsprinzip besteht. Seid ihr von der echten Gutheit, Gerechtigkeit, usw. Gottes Einflusses überzeugt, dann müßt ihr euch auch in Gottes Licht stellen und ihn sein Werk wirken lassen. Damit ihr der Welt leidlos, reuelos, angstlos entsagen könnt und das Christ Kind in euch anerkennen könnt, damit es errettet werden kann. Gott bzw. Jesus Christus oder aber der Heilige Geist werden euch wissen lassen, wenn ihr Defizite habt, wo ihr ein wenig mithelfen müßt, weil ihr ja keine Gehirnwäsche verpaßt bekommt. Ihr könnt auch Gefährten bekommen, die euch helfen und beistehen, wenn ihr es wollt bzw. wünscht. Ihr könnt über Visualisationen und das Denk(nicht Verstand sondern inneres Sprach- Hör- Zentrum)- Seh(inneres Auge)- Bewußtsein mit ihnen Kontakt aufnehmen. Ihr verleiht ihnen eine Stimme und ein Bild und laßt sie sprechen. Macht eine Art Frage Antwort Spiel daraus. Aber fokusiert euch auf die Erlösung, auf die Errettung eures Kindes ins Himmelreich und alle anfallenden Fragen, Probleme, Kümmernisse, Ängste, Sorgen, etc. Nicht so sehr auf weltliche Aspekte fokusieren, wie zum Beispiel reich werden wollen, ein Haus beseitzen wollen, einen Event gewinnen wollen, etc. Das sind alles Wünsche, die gegen das göttliche Wirkprinzip der Erlösung gerichtet sind. Deshalb sind sie nicht zu stellen und nicht zu wünschen. Ihr müßt euch immer fragen, was will ich lieber: Erlösung und Himmelreich oder eine Haus (als Beispiel) auf der Erde? Ihr mußt euere Priorität immer im Auge behalten. Sonst müßt ihr euch nicht wundern, wenn  ihr nicht die entsprechende volle Hilfe bekommt, weil man euch erst noch das Fehlwünschen austreiben (im Sinne von überwinden, Bereitschaft es zu unterlassen) muß.


Dann macht das Beste daraus.  laugh

nannu
« Last Edit: Jul 29, 2010, 02:02 PM by nannu wort » Logged
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« Reply #145 on: Jul 30, 2010, 08:27 AM »

Vision:
Ein Katze ist riesig geworden und erkennt plötzlich ihre Leidensgenossen als Mäuse, als Nahrung an und macht Jagd auf sie. Sie ist nicht in der Lage ihr fehl gehen, ihr fehl sinnen zu erkennen.

Kauslakette, Gotterkenntnis und Umformung
Jesus hat Dämonen namens Legion in Schweine inkarnieren lassen und darauf verzichtet, sie in die Höllenbereiche zu verweisen.
Warum?
Vergebung aus Klarsicht. Weil der dämonische Aspekt im entsprechenden Tier eine Umformung erlangen kann. Das heißt, er kann sich vollständig aufheben und so die Inkarnation im Menschenreich bedingen.
Der tierische Aspekt kann im Menschen wiederum eine Umformung erlangen. Das heißt, er kann sich vollständig aufheben und die Wiedergeburt in einem Götterbereich bedingen.
Der Mensch ist auserwählt im Sinne, dass das Mensch sein einen Scheideweg zur Erlösung bereit hält. Will der Mensch weder nach unten noch nach oben inkarnieren im Dasein, was Ausdruck des Falls ist, dann muß er den Engel Aspekt  nutzen. Das heißt, der Mensch muß sich fragen: Wer bin ich wirklich? Der Engel steht dem lebendigen Gott am nächsten (nicht zu verwechseln mit dem obersten Daseinsgott). Der Engel Aspekt bedeutet zu klären, wer bin ich, wer ist wie Gott, meine Stärke ist Gott, mein Heil ist Gott, mein Licht ist Gott.
Buddha sagt, wo es kein mein eigen gibt, kann es auch kein Ich Selbst geben.
Der Engel Aspekt hilft aber bei der Klärung in bezug mein eigen: Was ist mein eigen? Was ist mein wahres Wesen, mein wahres Ich? Die Offenbarung nenne ich das Christ Kind. Das göttliche Wirkprinzip, also Gott wird als Selbstgrundlage anerkannt. Da besteht aber noch der Fehl der Zweiheit. Denn das mein eigen offenbart zwar das Ich und die Selbstgrundlage aber noch nicht die Einheit, das Eine, den Einen, die Person bzw. Wesenheit Ich Selbst.
Der Engel Aspekt dient der vollständigen Überwindung des Menschen Aspektes und führt hin zu Gott, dem Einen: Ich bin der Ich bin. Ich bin nicht ein was sondern ein wer. der Engel Aspekt dient als Vermittler. Deshalb wird nicht der Engel Aspekt sondern der Aspekt Mensch in Gott vollständig umgeformt. Ich habe im vorletzten Beitrag einen Link zum Thomas Evangelium beigefügt. Da steht unter anderem drin, dass Jesus Thomas drei Worte offenbarte, die er nicht den anderen mitteilen durfte, weil sie nicht reif dafür sind und ihn dafür steinigen würden und schwere Schuld auf sich laden würden. Um das zu vermeiden, durfte Thomas ihnen das nicht mitteilen. Wer zu Gott durchbricht, dem offenbaren sich die drei Worte. Allerdings ist Vorsicht damit geboten, nicht nur weil man zum Gespött der Leute werden könnte oder man in der Psychatrie landen könnte, oder weil auch einem irrtümlich schwere Götteslästerung angedichtet werden könnte, wobei dieses Fehlurteil dazu führen könnte, dass bestimmte Personen einen dafür bestrafen bzw. töten wollen, sondern weil dieses Fehlverhalten der Menschen käme der Lästerung des Heiligen Geistes gleich. Wie geschrieben steht, kann man Gott oder dem Sohn lästern, aber nicht dem Heiligen Geist, seiner höchsten Offenbarung der Wahrheit. Das ist ein sehr schlimmes Verhalten bzw. Vergehen, weil die Vergebung hier nicht fußen kann. Hier kann einem die Unwissenheit zum Verhängnis werden. Deshalb sage ich die drei Worte nicht. Aber ich kenne sie und ihre Bedeutung. Ein heiliger Arzt kann nur jemanden heilen, der ihn nicht kennt. Jesus Christus kann einen nur heilen, weil man ihn nicht kennt. Kennt man Jesus Christus, erkennt man ihn, ist man geheilt. Dann kennt man auch die drei Worte, ihre Bedeutung, dann ist man bereit für die Umformung in Gott. Danach ist die Entzweiung unumkehrbar überwunden. Und es regiert der Eine und nicht die Vielen.

Wie wendet man sich von Gott ab und wird zum Gottlosen und kommt zu Fall?
Ganz einfach. Nimmt man die zuletzt beschriebene Kausalkette der Überwindung vom Dämon bis hin zu Gott, dann kann man auf die Idee kommen, nun auch noch Gott überwinden zu müssen. Gott steht aber für Vollkommenheit. Und sobald man versucht Gott, also die Vollkommenheit zu überwinden, kommt man zu Fall, weil sich die Vollkommenheit automatisch im Sinne von gesetzmäßig in ihr Gegenteil verkehrt. Ein Höheres als Gott, die Vollkommenheit gibt es nicht: Entweder Gott / Vollkommenheit oder Gottlos (Abkehr)/ Unvollkommenheit.


nannu
« Last Edit: Jul 30, 2010, 08:36 AM by nannu wort » Logged
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« Reply #146 on: Aug 04, 2010, 07:32 PM »

abnehmender Mond / Stier

  Evil  Den Stier , den Gehörnten bei den Hörnern packen ...

Abwehrmechanismus und Ich Wahn

Nun hat man irgendwann alles Erdenkliche ausgereizt und man landet schließlich im aus.

Ich habe in letzter Zeit alles möglich frei schaufeln müssen, um alles an Fehl offenbaren bzw. beichten zu können. Ich habe mit Jesus Christus zusammengearbeitet, weil dem getraue ich mir alles schonungslos offen darzulegen, weil er nicht mit erhobenen Zeigefinger einen angeht und sagt: "Also echt nannu, das hätte ich nicht von dir gedacht! Du bist von Gott auserwählt und dann hast du so eine schlechte verwerfliche Grundeinstellung!" Irgendwie haben es die Geständnisse, die immer tiefgreifender wurden, mit gefügt, dass sich nun aufgegeben werden kann, ohne mit der Zwangsneurose ständig schwanger zu gehen: Ich muß aber noch erst das und das erreichen bzw. machen bevor mich Gott als sein Kind anerkennen kann. Es darf keine Lüge, kein Betrug mehr vorhanden sein, wenn die Umformung sich vollziehen soll, wenn man sich als höchste und einzige Priorität setzt, dass die Harmonie zwischen Selbst (Gott) und mir wieder hergestellt werden soll. Und die Entzweiung aufhören, enden soll. Also muß eines davon weg bzw. aufgegeben werden, damit das andere sein kann bzw. wirken kann. Nun ist ja dieses (Schein-) Ich der Übeltäter, eine Abfolge, welche immer wieder diesem Abwehrmechanismus entspringt. Und genau dieses ist es, was enden muß, was seine Wirkungsweise einstellen muß. Die meisten haben entweder Angst davor oder rebellieren gegen dieses Aufgeben, weil es irrtümlich als zu mir zugehörig bzw. im Sinne von "ich bin" gehandhabt wird.

Ich habe ein Lied ein paar Mal gehört. Da hieß es immer: Gibt nicht auf! Gib nicht auf!
Irgendwie rief es aber immer: Gib auf! Gib endlich auf! Laß es endlich sein!

Ich habe mal wieder eine Spongebob Folge gesehen, wo Plankton sich eine Art lenkbares Monstrum aus Küchengeräten, wie Toaster, Fön, etc. zusammenbaut. Plankton sieht aus wie ein Auge auf Beinen mit Greifarmen. Er wollte mal wieder die Krosse Krabe angreifen. Da ist mir plötzlich klar geworden, dass das "Ich", nichts anderes ist als ein immer wiederkehrender Abwehrmechanismus, der sich über Angriffe in Szene setzt. Und Plankton steht symbolisch für dieses "Ich", das den Ich Wahn begründet. Und genau dieser Abwehrmechanismus ist es, der den Ich Wahn bedingt, der bedingt, dass ständig sich verteidigt werden muß, dass immer fortwährend angegriffen werden muß, dass bloß nicht aufgegeben wird. Dabei dient die Angst bzw. die Forderung "Gib nicht auf!" oder "Laß dich nicht gehen!" oder "Laß dir nicht immer alles gefallen!" als eine Art Fördermittel, welches begünstigt, dass dieser Teufelskreis nicht zum Ende kommen kann, nicht zum Stillstand kommen kann.

Dieser Abwehrmechanismus wird bedingt durch diese Welt und durch die irrtümliche Abkehr vom wahren Selbst. Als man sich für die Teilnahme an dieser Welt entschied, ist man kopfüber in die Nacht (geistige Umnachtung) gefallen. Will man wieder zu seiner ursprünglichen Natur zurückfinden, will man, dass sie voll aktiviert werden soll, egal ob man sie Buddhanatur, Gottesnatur oder wie auch immer benennt (sind eh alles nur leere bedeutungslose leblose, tote Worte bzw. Bezeichnungen im Angesicht der lebendigen Wahrheit des echten Selbst), dann muß dieser Punkt erreicht sein, der zuläßt, dass es enden kann.

Man könnte sagen als normaler verblendeter Weltling, dass es sich dabei um die Selbstaufgabe handelt. Aber in dieser Ansicht steckt der Teufel im Detail. Denn dem ist nicht so. Es ist genau anders herum. Genau dieses Aufgeben führt erst wieder zur Selbstbestimmtheit, wobei die Betonung auf Selbst liegt. Das Selbst bestimmt wieder voll und ganz, es kann sich voll und ganz entfalten und wirken. Irgenwie muß man halt an einem Punkt ankommen, wo einem alles so was von egal ist und dieses "Ich" so merkwürdig entfremdet sich offenbart und sich so eine merkwürdige Ruhe und Gelassenheit bzw. Teilnahmslosigkeit einstellen kann. Die Bereitschaft ergibt sich aus der Anziehungskraft, welche das sich fallen lassen in diesen merkwürdigen Ruhezustand zuläßt, wo einem alles total egal ist, egal wem, wie, was und warum es passiert. Man muß bzw. kann es nicht herbeiführen. Es gestaltet sich wie von selbst, wenn die Zeit reif dafür ist.

Eigentlich ist es eine ganz einfache Sache, in bezug derer man keine Angst, keinerlei Abwehr erzeugen muß. Aber dieses Statement wird wohl kaum jemanden beruhigen, solange der Schein - Ich - Reaktionsmechanismus regiert. Man muß sich halt auch erst die Hörner abstoßen, damit es sich einem offenbaren kann.

nannu

Außerdem kann einen Jesus Christus den Schatten erleuchten, damit man sehen kann, dass da kein gefräßiges Monstrum oder sonst etwas Grausames auf einen wartet. Die Angst vor dem Schatten ist also auch unbegründet.

Also wen es interessiert, worin bestand nun meine verwerfliche Grundeinstellung:
Ich hatte, die heilige Heuchelei satt. Das ist aber nicht die verwerfliche Grundeinstellung. Meine Helfer hattem mir gesagt, ich müsse Vergebung praktizieren, wenn die Schlange aktiv ist und mir ihre Zähne zeigt und sie mir schmerzhaft ins Fleisch rammt, immer und immer wieder. Das habe ich ein paar Mal probiert. Aber es hat nicht geklappt. Wäre ich wie Jesus Christus in der Lage nur eine Chance zu haben (am Kreuz), dann hätte ich kläglich versagt. Ich kann nur pauschal vergeben, nicht ehrlich, nicht von Herzen, aber auch nur dann, wenn die Situation vorbei ist bzw. wenn ich aus der gräßlichen leidvollen Situation, wo ich Attakierungen der "lieben" Mitmenschen ausgesetzt bin, heraus bin. Ich mußte auch zugeben, dass ich der Reue nicht wirklich wahrhaft fähig bin und dass ich Gefallen gefunden habe an manch verwerflichen weltlichen Dingen und dass ich es nicht aufgeben kann, weil der entsprechende Willenreiz dazu nicht getätigt werden kann, weil ich es irgendwo auch nicht anders will. Dann hat er sich dessen angenommen. Und er hat mich gefragt, wie mein Vertrauen zu ihm und der Sache ist. Und da habe ich ihm gesagt, in meiner geistigen Fantasiewelt ist alles bestens. Aber in der weltlichen Praxis, da hapert es. Und dann hat mir Gott Jesus Christus und die Sache offenbart. Damit keine Zweifel mehr bestehen. Und dann hatte ich ein Zwiegespräch mit Gott. Damit ich endlich meine oberste und einzige Priorität festlegen konnte und mein Wirken in bezug dazu einstellen konnte, damit das wahre Selbst endlich auch entsprechend wirken kann. Und wenn noch irgendwelche Unstimmigkeiten auftauchen, werden sie jetzt wie von selbst (vom Selbst) gelöst.  Smiley

nannu
« Last Edit: Aug 04, 2010, 08:19 PM by nannu wort » Logged
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« Reply #147 on: Aug 07, 2010, 06:10 PM »

Für alle die, die sich nicht abfinden können mit Glauben im Sinne von überzeugt zu sein, ohne genau zu wissen:

Ich setze ein paar grundlegende Einsichten in bezug Buddhas Lehre voraus.

Der Christ Kind Aspekt (meine wahre Wesenheit, Ich) ist im Reich des wahren Lebens noch immer beheimatet bzw. sicher verwahrt, wo auch die allen Wesen zugrunde liegende Selbstgrundlage sich befindet. Denn Ich / Selbst bin hier im Dasein nicht zugegen. Und das Dasein ist nicht meine Heimat und entspringt nicht meiner Selbstgrundlage. Ich bin nicht von den Artungen des Daseins.

Der Einzelne offenbart sich ohne die Anhaftungsgruppe inklusive der wechselnden Anhängsel (wie zum Beispiel: Ansichten, Erinnerungen, Sonderheiten der Wahrnehmung ...) im Dasein als nicht vorhanden. Denn er ist nicht von der Art der Wahrnehmung, des Bewußtseins (6 Sinnengebiete), des Raumes, der Vergänglichkeit, der Körperlichkeit bzw. der Form (keine Qualität von Sein, aber von Wandel, Werden, Geburt bzw. Folgegeburt und Vergänglichkeit), der Unterscheidungen (sprachlich: Verstand, Vernunft, Ansichten; körperlich: atmen, Puls, Verdauung, Nahrung, ...; geistig: Wahrnehmung und Gefühl -> angenehm / unangenehm). Der erzeugte Frohsinn bzw. Trübsinn im Feld der Anhaftungsgruppe sind nicht mir zugehörig. Ich bin nicht am Genuß bzw. am Frust in bezug der Früchte der Leidenschaften der Anhaftungsruppe beteiligt. Ich bin nicht ihr Nutznießer.

Weder
(Ich) sterbe.
noch
(Ich) sterbe nicht.
trifft zu.
Denn alle Erscheinungen bzw. Gestaltungen der Körperlichkeit und Co. sind nicht mir zugehörig.
-> Beachte: Persönlichkeitsirrglaube + Gebrechlichkeit der Körperlichkeit bzw. Anhaftungsgruppe:
Willenreiz -> Ersehnen (Anhangen, Genügen, Gefallen, Zuspruch, Abwehr) von ... :
Weder
(Ich) will sterben. -> Bejahung, Verlangen
noch
(Ich) will nicht sterben. -> Verneinung, Abscheu
trifft zu.
-> Kein Persönlichkeitsirrglaube, kein Anhangen, Abkehr vom Interesse, Wunsch entschwunden.
Beachte: Karmawirkungen wirken noch eine Zeit lang nach. Deshalb: Auf der Hut sein vor jeglichem Fehl bzw. Sünde. Auch aus kleinen Sünden bzw. Fehls kann sich ein Flächenbrand entwickeln! Siehe: Gewohnheiten, irrige Ansichten, usw. können zum Verhängnis werden.

Zum Thema Ich Dünkel:
Weder
(Ich) habe das <nicht> getan bzw. erreicht.
noch
(Mir) gilt die Wahnerlöschung. (Mein) ist die Wahnerlöschung.
trifft zu.
Es gibt kein mein eigen und deshalb auch kein Ich Selbst im Dasein, das selbst tätig sein könnte. Deshalb sind diese Ansichten falsch.

Ich bin nicht von der Art des Raumes. Deshalb bin ich auch nicht von der Art des Alls (Universum, Kosmos). Deshalb ist nach dem Tode der Anhaftungsgruppe auch kein Aufsteigen von mir ins Himmelreich möglich. Ich bin nicht von den Artungen des Daseins. Ich / Selbst bin hier nicht vorhanden. Eine Reise durch den Raum des Daseins im Sinne eines Aufsteigens vom Dasein ins Himmelreich ist mir nicht möglich und der Anhaftungsgruppe auch nicht. Ich Selbst bin nicht vorhanden und kann deshalb nicht aufsteigen. Die beiden Reiche sind unvereinbar und deshalb auch nicht aneinander gebunden bzw. nicht ineinander verwurzelt. Somit kann es keine Reisemöglichkeit vom Daseinsraum in Himmelreich (wahres Lebensgebiet) geben.
Deshalb ist meine wahre Wesenheit, also Ich / Selbst immer noch in dem Gebiet beheimatet, wo sie unausrodbar, unverlöschlich verwurzelt ist.

nannu
« Last Edit: Aug 07, 2010, 06:15 PM by nannu wort » Logged
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« Reply #148 on: Aug 09, 2010, 10:15 AM »

Ich Wahn und Selbstverwirklichung

Luzifer, der Gott am nächsten kam mit seiner Erkenntnis, fiel richtig tief und schlug schmerzhaft auf, als er sich gegen Gott (unser aller eine Selbstgrundlage) wendete, weil er sich Gott gleich machen wollte und es ihm mißlang Gottes Position einzunehmen und er deshalb auf die Idee kam, er müsse seinen Thron über Gott stellen, als er gegen Gott rebellierte. Sein Fehl war, dass er sich von Gott los sagen wollte, dass er rebellierte und er seinen Thron (Position) über Gott stellen (erheben) wollte. Warum das? Er konnte dem Gotteswahn im Sinne von Ich Wahn nicht entsagen. Ein Wesen kann nicht die gesamte Funktionsweise der wahren Selbstgrundlage sich einverleiben bzw. übernehmen, denn das heißt, die Sachlage auf den Kopf zu stellen und dem Wahn zu verfallen, das (unser aller) Selbst selbst werden zu wollen oder überbieten zu wollen (Vollkommenheit läßt sich nicht überbieten und kein Einzelwesen kann zum Beherrscher unser aller Selbstgrundlage werden). Also selbst (ich, Einzelwesen) zum Selbst (dem einen) werden zu wollen und dies im Sinne der Selbstverwirklichung zu betreiben ist Fehl, ist die Erbünde Nr. 1! Deshalb heißt es auch nicht für das Einzelwesen, ich bin das Selbst (Gott, der Eine), sondern: So wie Gott (Selbst) in mir ist bzw. wirkt, bin (wirke) ich in Gott (Selbst). Es handelt sich um eine harmonische Wechselbeziehung. Und solange wir uns nicht von dem Unsinn lösen bzw. abwenden können, bleibt uns der Aspekt des Bewußtseins, der Bewußtheit verwehrt. Das heißt wir befinden uns in geistiger Umnachtung und bewirken Wahnvorstellungen und die daraus sich ergebenden verwerflichen Fehls und Handlungen. Das geht unter anderem so weit, dass wir die Sterblichkeit als unsere persönliche Eigenschaft betrachten. Aber in Wirklichkeit bezieht sich die Sterblichkeit, der Aspekt des Werdens und Vergehens nur auf unsere immer wieder getätigten Fehlgestaltungen. Denn was der Selbstgrundlage, der Qualität von Sein entbehrt, entbehrt auch der Bewußtheit. Und das färbt auf uns ab im Dasein (Selbstverwirklichungsgebiet, Wahngebiet), weil wir auf falscher Fährte (Interessen, Beschäftigungen) unterwegs sind. Erst wenn wir wirklich nichts mehr mit der Sache zu tun haben wollen, sind wir bereit zur Abkehr. Das setzt allerdings gewisse Einsichten voraus. Ein Kind kann zu diesen Einsichten gelangen genauso wie ein Erwachsener. Nur ein erlöstes Kind drückt es Kind gemäß aus und ein erlöster Erwachsener aufgrund seiner Erfahrungen drückt es entsprechend anders aus. Der heilige Wissensmächtige, der erlöste Asket drücken es anders aus als der erlöste Normalbürger (Hausleute). Deshalb man muß die Ausführungen des Buddhas nicht von einem erlösten Kind in Buddhas Art erwarten. Der erlöste Kuhhirt im Geiste Buddhas oder der erlöste einstmals blinde arme Mann, jetzt sehend durch Jesus Christus, drücken es anders aus als ihre sehenden Helfer. Es ist also sinnlos zu erwarten, dass alle Erlösten zu erkennen sind, an dem wie sie es sagen. Man muß sehen, was sie sagen. Und wenn man erfaßt, was sie sagen, ist man auf dem Wege. Und wenn man sieht, was sie sagen, ist man auch sehend.



Karma
Schuld
Erbsünde


Jesus Christus wurde gezeugt vom Heiligen Geist Aspekt und nicht durch den Verstand (männlicher Aspekt). Da er aber in Versuchung geführt werden mußte, damit er herausfinden konnte, was hier abläuft und warum sich die Menschen so merkwürdig verhaftet wahnvoll gebärden, konnte er auf den weiblichen Aspekt nicht verzichten. Außerdem hatte er die Augabe zu erfüllen, der Menschheit zu offenbaren, dass sie nicht von dieser Welt der Finsternis und des Todes sind, sondern Gottes Kinder, die in Gottes Reich beheimatet sind und hier nichts verloren haben. Durch die Wiederauferstehung wollte Gott den Menschen mitteilen über Jesus Christus, dass der heilige Vater im Himmel mächtiger ist als der Herr des Todes. Sein eingeborener Sohn hat das bewiesen. Gott ist in der Lage seine Kinder aus dem Todesgebiet zu erlösen und ist bereit ihnen ihre Sünden (Fehlhandlungen einschließlich der Erbsünde), ihre Schuld zu vergeben, zu verzeihen, ohne dass sie nun wie der Buddha noch Karma abgelten müssen, selbst dann wenn sie erlöst sind. Jesus war nun aber ohne Erbsünde in die Welt getreten. Auch konnten ihm die weltlichen Versuchungen nicht so stark beeindrucken und demzufolge nicht so stark, nicht so lange in den Bann ziehen wie die gewöhnlichen Menschen, die der Erbsünde und geistigen Umnachtung verfallen sind. Aber trotzdem hat er Vergebung und Barmherzigkeit im Namen des Heiligen Vaters getätigt. Er offenbarte, der lebendige Gott ist nicht nachtragend. Keiner wird je fallen gelassen. Man kann sich jeder Zeit umentscheiden. Die Frage aber in wie weit ich Karma abtragen muß, hängt mit meiner Einstellung bzw. Überzeugung bzw. Glauben zusammen, inwieweit ich auch Schuld anderen zu vergeben bereit bin. Und in wie weit ich mich bedinungslos Gottes Wirken anschließen kann. Jemand, der Buddha nacheifert, der muß sein Karma abtragen, weil er nicht bereit ist, sich zu Lebzeiten vollkommen an Gottes Willen zu übereignen bzw. weil er nicht bereit (reif genug) ist, dass Gott sich ihm zum Geschenk machen kann. Wer den Sohn entsprechend erkennt und anerkennt, der erkennt auch die Schuldtilgung an. Dem wird sie dadurch auch zuteil. Denn nicht das Ursache Wirkung Gesetz ist ausschließlich gültig für die karmische Schuldentilgung, sondern der lebendige Gott und mein Verhältnis zu ihm und zu seinem Sohn und zum Heiligen Geist.

nannu
« Last Edit: Aug 09, 2010, 12:10 PM by nannu wort » Logged
nannu wort
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« Reply #149 on: Aug 10, 2010, 06:10 AM »

Ende der Bescherung
 Smiley
Kurzfassung: Man löst das Problem nicht über die Verstandesmechanismen, sondern über den Gewahrsein. Man muß sehr aufpassen, weil man anfangs sehr oft im Verstand dem nachgeht und nicht den Gewahrsein eingeschaltet hat. Das, was der Körper ißt und trinkt, kann nicht ich sein. Man stelle sich die Lebensmittel vor. Verstand abschalten und Gewahrsein einschalten. Wenn das, was der Körper ißt und trinkt nich ich bin, dann kann der Körper auch nicht ich sein. Man stelle sich vor, einige Schüsseln gefüllt mit den Hauptbestandtteilen Mineralien, Fett, Eiweiß, Wasser, ... Kann das, diese Fettmasse, diese Knochenmasse, ... ich sein? Man schaltet Verstand ab und Gewahrsein an. Demzufolge kann auch alles, was dem Körper entspringt, was mit ihm in Zusammenhang steht nicht ich sein bzw. nicht mir zugehörig sein. Verstand abschalten und Gewahrsein anschalten.

Die Frage ist, was will ich wirklich? Bedinungslose Befreiung so wie Jesus Christus, der anschließend nicht mehr aufklärerisch tätig war und das Menschen fischen den weltlich orientierten Menschen überlassen hat, die sich auf den Weg machen zur Erwachung? Oder Lehrtätigkeit wie Buddha anschließend?
Das ganze muß man mit seinem Selbst (lebendiger Gott) abgleichen. Das heißt, man muß ihm die volle Führung übergeben. Buddha hatte das Mühsal mit der Aufklärung, weil er zwar Wunsch entschunden war, aber dennoch karmisch tätig sein mußte. Er hat nicht widerrufen, was er einst wünschte, hätte es aber tun können und hat somit nach seiner Erlösung nicht dem Selbst die volle Führung überlassen. Deshalb hat er Karma getätigt und mußte sehen, dass er es in der Stunde des Todes tilgt. Deshalb diese merkwürdige Todeprozedure, wo er die 4 Schauungen vorwärts und rückwärts durchgeht und die acht Punkte und die 4 Schaungen nochmals zum Abschluß. Außerdem wird man dadurch den Einfluß der Mächte der Finsternis nicht los, weil man immer noch eine Art von Ekelanwandlungen (verabscheuen, Mühsal und Plage der Aufklärung), Tugendwerk (sich mühe andere ausfindig zu machen und aufzuklären), geistiger Verinnerlichung (zum Beispiel um Mönchsregeln zu ersinnen) und Ansichten (Askeseregeln als Beispiel, Verstand benutzen müssen) tätigt. Hat man ein Bodhisattvagelübde oder ähnliches getätigt und man steht plötzlich vollkommen über den Dingen der Welt, dann kann man es spätestens da widerrufen (oder früher), wenn man plötzlich eine andere Offenbarng durch das Selbst (Gott) erfährt und die Einflüsse der Mächte der Finsternis verebben voll und ganz sobald man sich auch wirklich felsenfest dazu bekennt.

Jesus hatte mich erst vor kurzem gefragt, was ich denn nun will: Buddha oder Gott. Ich habe mich für Gott entschieden. Es ist ja seine Aufgabe sich um alles zu kümmern und nicht meine. Also kann ich getrost alles los lassen. Es war ein hartes Stück Arbeit bei mir Verstand (Ansichten) und Tugendwerk auszuroden. Er hat mich mal wieder mit den Mächten der Finsternis konfrontiert. Damit ich in die Enge getrieben werde und keinen Ausweg mehr habe als zu bekennen. Erst dachte ich schon, ich schaff das nicht, ich mache sowieso wieder etwas falsch. Aber es hat geklappt. Mir ging ein Licht auf: Was das wahre Selbst für mich will im Gegensatz zu dem, was ich immer wollte für mich, für andere. Ich habe die Führung nun vollständig an das wahre Selbst (lebendiger Gott) abgegeben. Sobald man Tugendwerk bzw. Aufklärung der Masse oder Menschen fischen betreiben will, stürzt man sich jedes Mal in ein Dornengestrüpp. Wem sich Gott wirklich zum Geschenk machen soll, der muß alles aufgeben, alles los lassen, restliches Karma (Schuld) ist vergeben. Man darf sich nicht von den buddhistisch tibetischen Ansichten verleiten lassen, die einem sagen bzw. verbieten im weltichen Sinne von Unwissenheit und Angst: Du darfst nicht als Erleuchteter von dieser Welt scheiden. Das ist Werk der Mächte der Finsternis. Wer sich voll und ganz dem Selbst (lebendiger Gott / Geist) überlassen kann, der wird ab sofort dann dadurch gemanaged. Und dann stimmt es wieder: Nicht ich (= Ich Wahn oder weltlicher Verstand) sage, was meinem bzw. anderer Wohl dient, sondern das Selbst bestimmt und lenkt auch den Rest Daseinswandel. Und wenn das Selbst sagt, nein du wandelst nicht mehr als Menschenfischer bzw. Aufklärer, dann hat das seine Richtigkeit. Egal was weltlich orientierte Christen, Buddhisten oder ... dagegen oder dafür vorbringen. Das hat dann für einen keine Bewandnis mehr. Aber mit dem Verstand kann man das nicht nachahmen!

Jedenfalls wirft man alle Last von sich, wendet ihr den Rücken zu und kümmert sich nicht mehr drum. Auf die Art und Weise komme ich erst zur echten Vergebung, nämlich der Form der Vergebung, die einsetzt, bevor irgend etwas getätigt werden kann im Sinne von Rache oder Vergeltung oder Schuldzuweisung. Plötzlich geht einen weder das weltliche Wohl (Aufklärung, Familiencoaching, Wellness,...) noch das weltliche Unwohl (Aggressivität, Kriegslust, Kriegsfrust, ...) der Menschen etwas an. Das erleichtert ungemein.

nannu
« Last Edit: Aug 10, 2010, 06:40 AM by nannu wort » Logged
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